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Austausch ergänzt Fremdsprachenunterricht ideal


Mit mehr Austausch zwischen den Sprachregionen werden die Sprachkompetenzen gestärkt– und der nationale Zusammenhalt.

Das Thurgauer Parlament will Frühfranzösisch abschaffen und die zweite Landessprache in die Oberstufe verschieben. Im Kanton Zürich entscheiden die Stimmberechtigten, ob in der Primarschule künftig eine oder zwei Fremdsprachen unterrichtet werden. Die Debatte zum Sprachenlernen wirft einmal mehr hohe Wellen. Wann und wie werden Sprachen unterrichtet? Welche Priorität erhalten die Landessprachen? Welches Konzept bringt die besten Resultate?

Ein etwas vergessener Lösungsansatz prägt die Diskussion der letzten Tage: Der Austausch zwischen den Sprachregionen der Schweiz. Der Innerrhoder Ständerat Ivo Bischofberger möchte, anstelle von Frühfranzösisch, den Zusammenhalt und das Sprachenlernen mit Austauschprogrammen fördern. Der Journalist Jean-Martin Büttner stellt ein obligatorisches „Welschlandjahr relaoded" zur Diskussion. Und Stefan Wolter, Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung, bestätigt: „Erfolgversprechender (als eine Komprimierung des Unterrichts), gerade für die Landessprachen, wäre eine Intensivierung der Austauschprogramme.“


Movetia ist überzeugt, dass der Austausch zwischen den Sprachregionen eine ideale Ergänzung zum Fremdsprachenunterricht ist. Die neue nationale Agentur wurde eingesetzt, um Austausch und Mobilität zu fördern und damit einen deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahlen zu erzielen. Schülerinnen und Schüler erfahren im Kontakt mit Gleichaltrigen, dass sie sich bereits mit geringen Kenntnissen verständigen und damit andere Menschen und Kulturen entdecken können. Die Motivation fürs Sprachenlernen steigt. Die Austauscherfahrung stärkt aber auch die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, und den nationalen Zusammenhalt.


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