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Bundesrat Schneider-Ammann besucht Movetia

Bund und Kantone betonen die Wichtigkeit von Austausch und Mobilität für eine erstklassige und innovative Bildung.

Am 22. September 2017 besuchte Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann die nationale Agentur für Austausch und Mobilität Movetia in Solothurn. Begleitet wurde der Vorsteher des eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF von Remo Ankli, Erziehungsdirektor des Standortkantons Solothurn und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK, und von Susanne Hardmeier, Generalsekretärin der EDK, als Vertretung der Kantone. Josef Widmer, stellvertretender Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und Stiftungsratspräsident von Movetia, sowie Beat Waber, Referent im WBF, vervollständigten die Delegation.

Die knapp 30 Mitarbeitenden von Movetia präsentierten während der Runde durch die Büroräumlichkeiten ihre Arbeit anhand von konkreten Projekten in den verschiedenen Bildungsstufen. Sie zeigten dabei den Nutzen von Austausch und Mobilität für Einzelpersonen, aber auch für die Institutionen und für die Schweizer Volkswirtschaft auf. Mit diversen Rückfragen informierte sich Bundesrat Schneider-Ammann detailliert über Anzahl und Art der geförderten Mobilitätsprojekte.

Olivier Tschopp, Direktor der Nationalen Agentur Movetia, nutzte den Besuch für eine Zwischenbilanz. Die Förderung von Austausch und Mobilität stehe an einem Wendepunkt: Um das riesige Potenzial zu nutzen und um die ehrgeizige Vision zu erreichen, dass alle Jugendlichen während ihrer Ausbildung an einem Austauschprojekt teilnehmen, brauche es nun die politische Unterstützung. Die Schweizerische Strategie Austausch und Mobilität gebe einen wichtigen Impuls, aber auch der hohe Besuch von Bund und Kantonen bei Movetia werde sehr geschätzt.

Bundesrat Schneider-Ammann betonte in seiner Ansprache die zentrale Rolle der Aus- und Weiterbildung für die Schweizer Volkswirtschaft am Beispiel der Digitalisierung. Um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben und die Vollbeschäftigung zu erhalten, müsse sich die Schweiz für diesen tiefgreifenden Umbruch der Arbeitswelt rüsten und gezielt in Bildung und Forschung investieren. Er schloss mit einem Dank an die Mitarbeitenden von Movetia, die mit ihrem Engagement für Austausch und Mobilität zu einer erstklassigen und innovativen Bildung beitragen.
Bilder: Thomas Baumann