AlpConnectar ist ein nationales Austauschprogramm speziell für Primarschulen. AlpConnectar richtet sich an Lehrpersonen, die das Erlernen einer zweiten Landessprache in einem überfachlich-didaktischen Kontext und projektartig entwickeln wollen.

AlpConnectar erlaubt Schülerinnen und Schülern die Expertenrolle in ihrer Muttersprache zu übernehmen und in regelmässiger Form mit einer Klasse aus einer anderen Sprachregion der Schweiz zusammenzuarbeiten. Das Lernen der Fremdsprache geschieht so in praktischen Situationen und die dabei genutzten digitalen Technologien fördern die Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

Das Programm entstand aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Pädagogischen Hochschulen (PH) der Kantone Wallis, Tessin (SUPSI) und Graubünden sowie der Swisscom. Letztere testete und untersuchte die Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Technologie und der abgesicherten Online-Kommunikation zum Spracherwerb zwischen Klassen aus den verschiedenen Sprachgebieten der Schweiz.

Mehr Wissenswertes bietet der MySchool Beitrag von SRF.

Wer kann teilnehmen?

Das Programm richtet sich an Klassen der 4. bis 6. Primarschule (6.-8. Harmos), welche als erste Fremdsprache eine Landessprache erlernen.

Was beinhaltet das Programm?

AlpConnectar nutzt für das Fremdsprachenlernen neueste Digitaltechnik und zeigt, wie Schulklassen aus unterschiedlichen Sprachregionen sich gegenseitig beim Sprachenlernen unterstützen können. Den Lehrpersonen werden dazu fixfertige, altersgerechte Unterrichtssequenzen zur Verfügung gestellt.

Ein AlpConnectar Projekt dauert ein ganzes Schuljahr und beinhaltet neben dem virtuellen Austausch auch mindestens ein physisches Treffen der Partnerklassen.

Angemeldete Lehrpersonen nehmen vor Start des gemeinsamen Projektes an einer Einführung teil.

Die zwei Modelle von AlpConnectar

AlpConnectar bietet zwei unterschiedliche Modelle für die Zusammenarbeit zwischen den Schulklassen.

Im Bipolaren Modell arbeiten zwei Klassen aus unterschiedlichen Sprachregionen zusammen. Die erste Fremdsprache ist dabei jeweils die Muttersprache der Partnerklasse (vgl. Grafik 1).

Im Tripolaren Modell arbeiten drei Klassen, jeweils eine aus der deutsch-, der französisch- und der italienischsprachigen Schweiz zusammen. In diesem Modell entspricht die erste Fremdsprache einer Klasse der Muttersprache der Partnerklasse 1 und die eigene Muttersprache entspricht der ersten Fremdsprache der Partnerklasse 2 (vgl. Grafik 2).

Welche Unterstützung bietet Movetia?

Die Agentur Movetia begleitet die teilnehmenden Lehrpersonen in allen Phasen ihres Projektes und vermittelt interessierten Lehrpersonen passende Partnerklassen. Für physische Treffen während des Projektes, werden Fördergelder über das Programm „Klassenaustausch“ gewährt. Dank einem Sponsoring der Swisscom werden den Klassen ausserdem die Applikationen „Skype for Business“ und „Schoolbox“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Mittels diesen Applikationen können die Klassen Videokonferenzen durchführen und Dateien in einer sicheren Cloud-Lösung miteinander teilen.

Wie melde ich mich für das Programm an?

Um sich für die Teilnahme an AlpConnectar zu bewerben, füllen Sie unser Online-Anmeldeformular aus. Die Anmeldung kann entweder mit oder ohne vorhandene Partnerklasse erfolgen. Bei einer Anmeldung ohne Partnerklasse werden die so angemeldeten Klassen untereinander vermittelt.

Bis wann kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung für eine Teilnahme im neuen Schuljahr ist bis am 31. August möglich.

Wann erfahre ich, ob ich am Programm teilnehmen kann?

Die definitive Zu- oder Absage erhalten Sie spätestens bis am 30. September.