Werden Sie Botschafterin oder Botschafter der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der Schweiz: Das Pilotprogramm Bili ermöglicht Lehrpersonen, die den CAS-Lehrgang «Bilingualer Unterricht in der Berufsbildung» am EHB absolvieren, einen Aufenthalt an einer Schule in einem anderen Sprachgebiet der Schweiz und bietet ihnen damit die Möglichkeit, ihre Unterrichtspraktiken zu erweitern.

Ein Unterrichtsbesuch bei einer Lehrperson, die an einer anderen Schweizer Berufsfachschule in einer anderen Sprachregion bilingual unterrichtet, ist Teil des CAS-Lehrgangs «Bilingualer Unterricht in der Berufsbildung» des EHB. Das Jobshadowing ermöglicht, Erfahrungen auszutauschen, die eigene und fremde Unterrichtspraxis zu reflektieren und, en passant, das bili-Netzwerk zu vergrössern. Von dieser Mobilitätserfahrung profitieren übrigens nicht nur die teilnehmenden Lehrpersonen selbst, sondern auch ihre Lernenden. Aus den gewonnenen und nachhaltig gepflegten bili-Arbeitsbeziehungen in anderen Sprachregionen entwickeln die Berufsschulen im besten Fall zukünftige Mobilitätsaktivitäten, bei denen die Lernenden die Hauptakteure sind.

Wer kann teilnehmen?
Lehrpersonen, die den CAS-Lehrgang «Bilingualer Unterricht in der Berufsbildung» am EHB absolvieren, haben die Möglichkeit eines Hospitationsaufenthalts und/oder eines Austauschs von Best Practices an einer Schule in einer anderen Sprachregion der Schweiz. Die Aufenthaltsdauer beträgt 1-2 Tage.

Wer kann einen Antrag einreichen?
Berufsfachschulen, die einen der zweisprachigen Bildungsgänge anbieten und die Lehrpersonen beschäftigen, die den CAS-Lehrgang «Bilingualer Unterricht in der Berufsbildung» des EHB absolvieren.

An wen können sich interessierte Personen wenden?
Interessierte Lehrpersonen können sich für weitere Informationen an Ihre/n Ausbildungsverantwortliche/n am EHB wenden oder sich direkt auf dieser Website informieren.

Wie vorgehen?
Die Lehrpersonen im CAS-Lehrgang «Bilingualer Unterricht in der Berufsbildung» des EHB informieren ihre Bildungseinrichtung (Arbeitgeber) über ihr Interesse an der Teilnahme an einem solchen Mobilitätsprojekt. Der Arbeitgeber kann im Anschluss an das Mobilitätsprojekt mittels Formular einen Antrag auf Auszahlung eines Pauschalbeitrags an den Projektträger, die Kaufmännische Berufsfachschule Freiburg (KBS), richten. Die KBS bearbeitet die Gesuche und verteilt die Förderbeiträge von Movetia über die Einrichtungen, die ein Beitragsgesuch eingereicht haben, an die Teilnehmenden des Mobilitätsprojekts.

Welche Unterstützung bietet Movetia?
Movetia unterstützt über die KBS Freiburg interessierte Bildungseinrichtungen mit am Programm Bili teilnehmenden Lehrpersonen einem Pauschalbeitrag an Reise- und Unterkunftskosten in der Höhe von CHF 300 pro Person.