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Was in Belém oder Brüssel entschieden wird betrifft auch die Schweiz


Am 6. April hat der SVEB eine Tagung zu den Auswirkungen der Internationalen Weiterbildungspolitik auf die Schweiz organisiert. Movetia war mit einem kurzen Inputreferat dabei.

«Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern» so lautet das vierte UNO-Nachhaltigkeitsziel. Eine der wichtigsten UNO-Institutionen im Bildungsbereich ist die UNESCO. Alle zwölf Jahre organisiert das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen die Conférence Internationale sur l’Education des Adultes (CONFINTEA). 2009 haben an der CONFINTEA VI in Belém 144 Staaten einen Aktionsrahmen verabschiedet und sich selbst verpflichtet Erwachsenenbildung in den Bereichen Grundkompetenzen, Politik, Governance, Finanzierung, Teilnahme und Teilhabe und Qualität zu fördern. Auch auf europäischer Ebene gab es in den vergangenen 20 Jahren verschiedene Initiativen mit dem Ziel lebenslanges Lernen für alle zu fördern.

Obwohl die Teilnahme an Weiterbildungen relativ hoch und das Angebot breit und qualitativ gut ist, besteht auch in der Schweiz Handlungsbedarf um das Ziel einer lebenslangen Bildung für alle zu erreichen. So bilden sich in der Schweiz zwar bislang 83% der Erwachsenen mit Tertiärabschluss, aber nur 34 % ohne höhere Ausbildung weiter. Woran liegt das? Wie werden die fehlenden  66% erreicht? Nicht nur Zielesetzungen werden international erarbeitet, der Austausch von guten Ideen und Lösungsansätzen, europa-und weltweit hilft auch diese zu erreichen. Die Förderangebote von Movetia helfen dabei.

Mehr Infos zur SVEB Tagung Internationale Weiterbildungspolitik: Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen auf die Schweiz 

Mehr Infos zum Thema Erwachsenenbildung bei der UNESCO 

Mehr Infos zur  European Association for Adult Education