Projektstart

Alle Projekte starten gemäss vertraglicher Vereinbarung am
01. Juni nach der Antragsbewilligung. In einer obligatorischen Veranstaltung für alle Projektträger werden die Dokumente zur Qualitätssicherung des Projektes vor- und bereitgestellt. Diese dienen zugleich als Mobilitätsnachweis. Zudem dient die Veranstaltung als Vernetzungsplattform unter den Projektträgern.

Vorbereitung

Um die Qualitätssicherung während des Projektes sicherstellen zu können, sind alle beteiligten Parteien (entsendende Institution, Teilnehmende, Mandatspartner, vermittelnde Institution, aufnehmende Institution) über das Vorhaben, die zu erwerbenden Kompetenzen und Lernergebnisse sowie die Qualitätsanforderungen zu informieren.Die Mobilitätsteilnehmenden verpflichten sich vertraglich eine Lernvereinbarung / ein Arbeitsprogramm auszuarbeiten. Die zu erreichenden Lernergebnisse erbringen den ausführenden Personen einen Mehrwert und sind auf die Ausbildung im Heimatland abgestimmt.Bezüglich der interkulturellen Differenzen wird vor oder während der Mobilitätsphase im Ausland eine Vorbereitung der Teilnehmenden erwartet. Wichtige Hinweise zu Land und Leute, Versicherung und Notfällen sowie die Nennung verbindlicher Kontaktpersonen der entsendenden und aufnehmenden Institution sind zu vermitteln. So wird der Abgleich zwischen Vorstellungen, Erwartungen und Realität gesichert. Bei längeren Auslandaufenthalten wird nach der Rückkehr in die Schweiz zusätzlich eine Nachbereitung mit den Teilnehmenden erwartet. Auch die Abklärung von Versicherungsfragen ist Teil der Projektträger und den Mobilitätsteilnehmenden.

Durchführung

Während des Aufenthaltes ist die Sicherstellung des Betreuungssystems zu gewährleisten. Bei Fragen sollen die Mobilitätsteilnehmenden ihre Kontaktpersonen erreichen können. Begleitpersonen sind bei minderjährigen Mobilitätsteilnehmenden erlaubt. Sie haben kein Arbeitsprogramm zu erfüllen, aber ihre Begleitfunktion muss nachvollziehbar und verhältnismässig sein.
Spätestens bis zur Halbzeit der Projektlaufzeit ist via my.movetia.ch ein Zwischenbericht einzureichen. Dieser löst die Auszahlung der 2. Tranche aus.

Nachbereitung

Die erworbenen Kompetenzen während des Mobilitätsaufenthalts sollen als Mehrwert festgehalten und anerkannt werden. Die Validierung des Aufenthalts kann über ein Zertifikat, ein Arbeitszeugnis oder den Europass-Mobilitätsnachweis erfolgen.Nach dem Mobilitätsaufenthalt wird eine Rückmeldung der Teilnehmenden eingeholt. Diese Rückmeldungen fliessen in das interne Projektmonitoring ein. Das Projekt verfügt über eine interne Projektauswertung und schildert die daraus gewonnenen Projektergebnisse. Diese Ergebnisse dienen als Ausgangslage für die Dissemination, welche integrierter Bestandteil des Fördervertrages ist, und zur Formulierung von Verbesserungsmassnahmen für ein Folgeprojekt. Die Projektpromotion sowie die Verbreitung der Projektergebnisse sollen über verschiedene Kanäle unterschiedliche Anspruchsgruppen (sowohl potentielle Mobilitätsteilnehmende als auch bildungsrelevante Gremien und Institutionen) erreichen.Disseminationsmaterial kann fortlaufend an folgende Mailadresse geschickt werden: berufsbildung@movetia.ch

Projektabschluss

Um das Projekt nach den durchgeführten Mobilitäten abzuschliessen, ist bis 60 Tage nach vertraglichem Projektende (31.05.xy) der Schlussbericht mit allen erforderlichen Beilagen via my.movetia.ch einzureichen. Movetia prüft diesen auf formale, finanzielle und inhaltliche Kriterien.

Ausgehend von der Abschlussprüfung wird ein Restbetrag ausbezahlt oder eine Rückforderung gestellt.

Termine

Die wichtigsten Termine zur Projektdurchführung

  • 01. Juni 2020: Projektstart
  • Mai 2020: Kick-off Event für alle Projektträger des Calls 2020
  • Spätestens bis zur Halbzeit der Projektlaufzeit: Zwischenbericht einreichen via my.movetia.ch
  • 31. Mai 2021/2022: Vertragliches Projektende (alle Mobilitäten müssen bis zu diesem Datum beendet sein. Vertragsverlängerungen sind mittels Antrag auf Änderung der Vereinbarung möglich).
  • Ende Juli 2020 /2021: Der Schlussbericht ist mit allen Mobilitätsnachweisen innerhalb von 60 Tagen nach dem vertraglichen Projektende via my.movetia.ch einzureichen.

Arthur W. Glättli (Geschäftleiter Swissmem Berufsbildung) und Stefanie Fritschi (Leiterin Administration und Projektleiterin von moveMEM), eklären die Beweggründe und ihre Motivation für die Umsetzung eines Mobilitätsprojekts.

Kontakt

E-Mail 
+41 32 462 00 50