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Alle Jugendlichen machen eine Austausch- oder Mobilitätserfahrung: Bildung und Wirtschaft sind sich einig über die neue Strategie


Vor vollen Rängen fand heute im Zentrum Paul Klee in Bern die erste von Movetia organisierte Konferenz zum Thema Austausch und Mobilität auf nationaler und internationaler Ebene statt. Ein breit gefächertes Publikum, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Wirtschaft und Kultur, diskutierte über die Handlungsfelder der neuen Strategie von Bund und Kantonen. 

An der Konferenz über die neue Strategie für Austausch und Mobilität von Bund und Kantonen herrschte heute Einigkeit über den Mehrwert von Mobilität: sie unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung, das Anwenden einer Fremdsprache in der Praxis und das Kennenlernen neuer Kulturen sind aber auch gut für den nationalen Zusammenhalt, sie begünstigen die Internationalisierung der Bildung und stärken die Arbeitsmarktfähigkeit der Jugendlichen.

Mit dem Ziel «Mobilität für alle» sensibilisiert Movetia, die nationale Agentur für die Förderung von Austausch und Mobilität, die Akteure und unterstützt sie bei ihren Projekten. Zudem bietet sie schweizerische, europäische und internationale Austausch- und Mobilitätsangebote an und trägt dazu bei, günstige Rahmenbedingungen für Austausch und Mobilität zu schaffen.

Seit der Gründung Anfang 2017 ist Movetia für die Umsetzung der bestehenden Austausch- und Mobilitätsprogramme zuständig, sorgt für einen einfachen Zugang zu den Angeboten und hat da­rüber hinaus neue Austausch- und Mobilitätsangebote geschaffen. Die nationale Agentur informiert und berät über ihre Plattformen, über ihr Netzwerk und ihre Kontakte in der ganzen Schweiz. Heute gibt es Austausch- und Mobilitätsangebote für alle Bildungsstufen, von der obligatorischen Bildung über die Berufsbildung bis hin zur Tertiär- und Erwachsenenbildung. Abgerundet wird diese umfassende Palette durch Angebote für Lehrpersonen und die ausserschulische Jugendarbeit. 

Zu den nächsten Schritten im Hinblick auf die Umsetzung der neuen Strategie für Austausch und Mobilität gehören die Erarbeitung neuer Programme, die Stärkung und Weiterentwicklung der bestehenden Angebote sowie der Ausbau des Netzwerks. Die Konferenz bot auch Gelegenheit, in Workshops über die Trends der Zukunft wie die Digitalisierung und die Internationalisierung zu diskutieren. Die Ziele sind hoch gesteckt, gilt es doch eine neue Austausch- und Mobilitätskultur zu schaffen, damit die Teilnahme an Austausch- und Mobilitätsprojekten zur gängigen Praxis wird.

Die Referentinnen und Referenten – von den Vertreterinnen des Stiftungsrats von Movetia, Isabelle Chassot (Bundesamt für Kultur BAK) und Susanne Hardmeier (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK), über Christine Matthey (Forum Helveticum), Rudolf Minsch (economiesuisse), Ruedi Noser (Ständerat und Unternehmer), Yves Flückiger (swissuniversities und Universität Genf) bis hin zu Beat W. Zemp (Dachorganisation der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH) – bekräftigten alle ihr Engagement für die neue Strategie. Sie alle unterstützen den von Movetia-Direktor Olivier Tschopp formulierten Grundtenor: «Packen wir Austausch und Mobilität hier und jetzt an! Machen wir unser Potenzial sichtbar. Für jede Einzelperson wie auch für die vielfältige Schweiz und ihre internationale Ausstrahlung.»