Institutionelle Kooperationen werden in Erasmus+ durch unterschiedliche Projektformate gefördert. Grundsätzlich ermöglichen diese Formate die internationale Zusammenarbeit von Institutionen in der Schulbildung, Berufsbildung, Tertiärbildung, Erwachsenenbildung und der ausserschulischen Jugendarbeit. Die Details zu den neuen Formaten ab 2021 sind noch nicht bekannt. Das Erasmus+-Programmhandbuch mit den verbindlichen Richtlinien wird frühestens auf März erwartet. Schweizer Institutionen können sich jedoch voraussichtlich auch 2021 bei gewissen Formaten beteiligen. In diesen Fällen kann weiterhin finanzielle Unterstützung vom Schweizer Programm beantragt werden.

Was sind die Ziele von Kooperationspartnerschaften?

Kooperationspartnerschaften ermöglichen europäische Kooperationen auf allen Bildungsstufen und in der ausserschulischen Jugendarbeit. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Institutionen innovative Konzepte, Methoden und Instrumente oder tauschen sich über bewährte Verfahren aus und nutzen Synergien. Dies trägt zur Qualitätsentwicklung und zur Stärkung von internationalen Netzwerken bei.

Welche Erasmus+-Formate stehen Schweizer Institutionen für eine Beteiligung offen?

Schweizer Institutionen können sich voraussichtlich am Erasmus+-Format „Kooperationspartnerschaft“ beteiligen (bis 2020 „strategische Partnerschaften“). Eine Schweizer Projektleitung ist jedoch ausgeschlossen. Mehr Informationen finden sie unten.

Allenfalls möglich ist, dass sich Schweizer Institutionen an gewissen Innovationspartnerschaften, zukunftsgerichteten Initiativen, Exzellenzpartnerschaften, Nicht-Profitorientierten Sportveranstaltungen sowie an gewissen Projekten zur Unterstützung politischer Reformen werden beteiligen können. Informationen dazu stehen noch aus.

Eine Teilnahme an kleinen Kooperationspartnerschaften („small-scale partnerships“) steht der Schweiz als nicht-assoziiertem Drittstaat nicht offen.

Was sind die Ziele von Kooperationspartnerschaften?

Kooperationspartnerschaften ermöglichen europäische Kooperationen auf allen Bildungsstufen und in der ausserschulischen Jugendarbeit. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Institutionen innovative Konzepte, Methoden und Instrumente oder tauschen sich über bewährte Verfahren aus und nutzen Synergien. Dies trägt zur Qualitätsentwicklung und zur Stärkung von internationalen Netzwerken bei.

Kooperationspartnerschaften werden voraussichtlich eine Projektdauer zwischen einem und drei Jahren haben können. Das Konsortium wird mindestens drei Organisationen aus drei Erasmus+ Programmländern umfassen müssen. Voraussichtlich wird es einen einzigen Antragstermin pro Jahr geben.

Wie werden Schweizer Institutionen finanziell unterstützt?

Die Teilnahme von Schweizer Institutionen an Erasmus+ Kooperationspartnerschaften werden 2021 ähnlich gefördert wie bisherige Teilnahmen an Strategischen Partnerschaften.

Weiter Informationen für Schweizer Institutionen folgen, sobald die Details auf europäischer Ebene bekannt sind (ab Frühjahr 2021).