Die weltweiten Intensivprogramme (IP) sind Kurzlehrgänge, die von mindestens zwei Einrichtungen gemeinsam organisiert werden. Studierende und Dozierende an Schweizer Hochschulen und Höheren Fachschulen erproben im Kurzaustausch ausserhalb Europas innovative, multidisziplinäre Lernangebote.

Über Intensivprogramme (IP) können sich Schweizer Hochschulen und Höhere Fachschulen weltweit vernetzen, erste Kooperations- sowie Mobilitätserfahrungen mit neuen Partnern erproben und bestehende Partnerschaften stärken und weiterentwickeln. Aus erfolgreichen Kurzlehrgängen sollen langfristige innovative Partnerschaften zwischen Institutionen und ein Rahmen für längere Studierendenmobilitäten entstehen.

Im Vordergrund der IP steht die Zusammenarbeit in internationalen Gruppen. Dabei profitieren Studierende, Dozierende und das Hochschulpersonal von besonderen Lern- und Lehrbedingungen, die eine Institution alleine nicht bieten kann. Die teilnehmenden Personen beleuchten das bearbeitete Thema unter neuen Blickwinkeln. Dozierende erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen über Lehrinhalte und neue Curriculum-Ansätze auszutauschen und neue Lehrmethoden in einer internationalen Klasse zu testen.

Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen?

Das Projekt soll einen Mehrwert für die eigene Institution sowie für das Schweizer Bildungssystem generieren und der Internationalisierungsstrategie der teilnehmenden Institutionen entsprechen. Das beantragte Intensivprogramm soll inhaltlich innovativ und ausgewogen sein, beispielsweise hinsichtlich Lernangebot oder Methodik, Zugang zu Informationen, Kompetenzentwicklung oder Interdisziplinarität. Der geplante Durchführungsort des IP liegt in der Schweiz oder in einem Land, das am IP teilnimmt.

Wer kann teilnehmen?

Intensivprogramme werden zwischen einer Schweizer Hochschule oder einer Höheren Fachschule und mindestens einer aussereuropäischen Institution oder Organisation  durchgeführt. Das Hochschulkonsortium definiert die Teilnahmemöglichkeiten für Dozierende und Studierende (Anforderungen, Bewerbung, Fristen) und ist für die Auswahl der Teilnehmenden zuständig.

Welche Fristen gilt es zu beachten?

Neu gilt ab 2019 ein zweistufiges Antragsverfahren. Die Antragsteller reichen bis zum 31. Januar 2019 eine Projektskizze ein. Sie erhalten bis anfangs März den Qualifizierungsentscheid. Mit einem positiven Entscheid können sie bis 31. Mai 2019 den erweiterten Antrag einreichen.

  • Die Eingabefrist für die Projektskizze ist der 31. Januar 2019.
  • Frist für zweite Eingabe bei positivem Entscheid ist der 31. Mai 2019
  • Der Projektstart ist auf den 1. September 2019 festgelegt.

Es wird empfohlen, auch bei der zuständigen Stelle für Internationale Beziehungen der jeweiligen Hochschulinstitution (IRO) das Projektvorhaben anzukündigen.

Was bietet Movetia?

  • Finanzielle Förderung: Projekte können mit einem Förderbeitrag von maximal 50‘000 CHF und 60 Prozent der gesamten Kosten unterstützt werden. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.
  • Beratung: Movetia bietet Beratung und begleitet Antragstellende. Zudem koordiniert sie das Antragsverfahren und ist für die Evaluation zuständig.