Der Offene Projektfonds dient dazu, erste Kooperations- sowie Mobilitätserfahrungen mit neuen Partnern in Ländern ausserhalb Europas zu erproben bzw. bestehende Partnerschaften weiterzuentwickeln. Die Art der Kooperation und die Form der Mobilität sind dabei nicht vorgegeben.

Was ist das Ziel?

Die Projekte sollen einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Schweizer Bildungssystems und der Jugendarbeit leisten und die internationale Vernetzung der Schweizer Bildungsinstitutionen von den Volksschulen bis zu den Hochschulen stärken.

Zudem sollen neue Fördermodelle erprobt und der Mehrwert von aussereuropäischen Austausch-, Mobilitäts- und Kooperationsaktivitäten für Schweizer Akteure ausgelotet werden. Die Erkenntnisse fliessen in die Weiterentwicklung der langfristigen Förderpolitik des Bundes ein. 

Welche Vorgaben gibt es?

Die Projektträger sind grundsätzlich frei in der Gestaltung ihres Vorhabens.

Wichtig ist der innovative Charakter der Projekte: Wie baut man Mobilität und Kooperation auf, wie implementiert man sie? Wie entwickelt man bewährte Partnerschaften weiter? Welche neuen Elemente in der Bildung (neue Lehr- und Lernmethoden) gibt es und wie lassen sich Bildung und Wirtschaft verbinden? Gibt es neuartige Trainingsmodule, andere Formen der Mobilität («virtuelle Mobilität»)? Wie verändert die Digitalisierung Mobilität und Kooperation? Wie gelingt der Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben (Stichwort «employability») besser?

An wen richtet sich das Programm?

An alle öffentlichen und privaten Schweizer Institutionen und Organisationen im Bildungsbereich und der Jugendarbeit.

Welche Fristen gilt es zu beachten?

Neu gilt ab 2019 ein zweistufiges Antragsverfahren. Die Antragsteller reichen bis zum 31. Januar 2019 eine Projektskizze ein. Sie erhalten bis anfangs März den Qualifizierungsentscheid. Mit einem positiven Entscheid können sie bis 31. Mai 2019 den erweiterten Antrag einreichen.

  • Die Eingabefrist für die Projektskizze ist der 31. Januar 2019.
  • Die Frist für zweite Eingabe bei positivem Entscheid ist der 31. Mai 2019.
  • Der Projektstart ist auf den 1. September 2019 festgelegt. 

Was bietet Movetia?

  • Finanzielle Förderung: Movetia übernimmt bis zu maximal CHF 50‘000 pro Jahr und 60 Prozent der Gesamtkosten. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.
  • Beratung: Movetia bietet Beratung und begleitet den Prozess von der Antragsentwicklung über die Umsetzung bis zum Abschluss.