Schülerinnen und Schülern tauschen sich mit Gleichaltrigen aus anderen Kultur- und Sprachräumen ausserhalb Europas aus: Dank internationaler Partnerschaften können Schweizer Schulen einen Klassentausch für ihre Schülerinnen und Schüler realisieren und so Erfahrungen aus der ganzen Welt zu sich ins Schulzimmer holen. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler beider Länder erarbeiten gemeinsam ein Projekt und treffen sich auch persönlich.

Internationale Schulpartnerschaften für global vernetzte Schulen

Bei internationalen Schulpartnerschaften können Jugendliche erste Erfahrungen mit interkulturellen Zusammenarbeit sammeln. Diese wird für die Bildungslaufbahn und das Arbeitsleben immer wichtiger. Mit dem Programm zur Förderung internationaler Schulpartnerschaften werden Projekte unterstützt, die den langfristigen Aufbau von Beziehungen zwischen schweizerischen und ausländischen Schulen anstreben. International gut vernetzte Schulen sind offen für neue pädagogische Ansätze und schaffen ein dynamisches Arbeitsumfeld.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Partnerschulen arbeiten während eines Schuljahres zusammen an einem gemeinsam festgelegten Projekt. Dieses geht über den üblichen Unterricht hinaus. Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren über Internetplattformen oder soziale Netzwerke und treffen sich persönlich. Im Rahmen einer solchen Partnerschaft können zudem individuelle Langzeitaufenthalte an der Partnerschule gefördert werden.

Die Partnerschulen müssen aus Ländern stammen, die nicht bereits an einem EU-Bildungs-, Berufsbildungs- oder Jugendprogramm teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Bedingungen des Programms.

Wer kann ein Projekt einreichen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizer Schulen der obligatorische Schule und Sekundarstufe  II (gymnasiale Maturitätsschulen, allgemeinbildende Schulen).

Beitragsgesuche können von den Schulleiter/innen sowie von den Lehrpersonen eingereicht werden.

Welche Vorgaben gibt es?

Neu gilt ab 2019 ein zweistufiges Antragsverfahren. Die Antragsteller reichen bis zum 31. Januar 2019 eine Projektskizze ein. Sie erhalten bis anfangs März den Qualifizierungsentscheid. Mit einem positiven Entscheid können sie bis 31. Mai 2019 den erweiterten Antrag einreichen.

Welche Termine sind zu beachten?

  • Die Eingabefrist für die Projektskizze ist der 31. Januar 2019.
  • Frist für zweite Eingabe bei positivem Entscheid ist der 31. Mai 2019
  • Der Projektstart ist auf den 1. September 2019 festgelegt. 

Welche Unterstützung bietet Movetia?

Finanzielle Förderung: Projekte können mit einem Förderbeitrag von maximal 50‘000 CHF und 60 Prozent der gesamten Kosten unterstützt werden. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.

Beratung: Movetia berät die Lehrpersonen bei Fragen rund um die Eingabe des Projektantrags. Zudem koordiniert sie das Antragsverfahren und ist für die Evaluation zuständig. Wenn Sie ein Projekt einreichen möchten, finden Sie Empfehlungen und Informationen zum Anmeldeverfahren unter Antrag stellen.