Hier sind gute Ideen für Mobilität und Kooperation auf der ganzen Welt gefragt: Das Internationale Pilotprogramm 2018-2020 von Movetia richtet sich an Schweizer Bildungsinstitutionen, die innovative Kooperationen und neue Ideen für Mobilität ausprobieren wollen – über Europa hinaus.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Projekte sollen einen Mehrwert für die Institutionen selber sowie für das Schweizer Bildungssystem aufweisen.

Wie werden die Pilotprojekte finanziert?

Das internationale Pilotprogramm von Movetia sieht zwei Finanzierungsinstrumente vor:

Offener Projektfonds: Eine Carte Blanche. Das heisst, alles ist möglich, es sind keine Aktivitäten oder Pauschalen definiert. Die Projektträger sind frei in der Gestaltung ihres Vorhabens. Informationen zum Vorgehen, Förderkriterien und die dazugehörigen Formulare finden sie auf der Seite zum offenen Projektfonds.

Spezifische Programme pro Bildungsstufe: Bewährte Massnahmen für die internationale Bildungszusammenarbeit (wie bspw. internationale Schulpartnerschaften oder Intensivprogramme) für die weltweite Vernetzung von Schweizer Bildungsinstitutionen. Die spezifischen Angebote, Förderkriterien und weitere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten Schulbildung, Berufsbildung und Tertiärstufe.

Wie läuft der Antragsprozess ab?

Ab 2019 gilt neu ein zweistufiges Antragsverfahren. In einer ersten Phase, reichen die Antragsteller eine Projektskizze ein. Anschliessend erhält der Antragsteller einen positiven oder negativen Qualifizierungsentscheid. Bei einem positiven Entscheid kann in einer zweiten Phase der erweiterte Antrag eingereicht werden.
 

Was bietet Movetia?

Finanzielle Förderung: Movetia übernimmt bis zu maximal 50‘000 CHF pro Jahr und 60 Prozent der Gesamtkosten. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.

Beratung: Movetia bietet Beratung und begleitet den Prozess von der Antragsentwicklung über die Umsetzung bis zum Abschluss.

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