Weltweite Auslandsaufenthalte: Institutionen der Berufsbildung können ihre Lernenden, Lehrabgänger/innen, Berufsbildungsverantwortlichen oder ihr Lehrpersonal auf ein internationales (Arbeits-)Leben vorbereiten. Die Mobilitätsteilnehmenden lernen die Arbeits- und Ausbildungskultur von anderen Ländern kennen und entwickeln über die kulturellen Unterschiede hinweg einen Weg zur erfolgreichen Kooperation. Neben Sprachfertigkeiten und projektbezogenen Kenntnissen können sie ihr Wissen über das andere Land erweitern. So entstehen dauerhafte Beziehungen zwischen den Lernenden aus der Schweiz und den ausländischen Arbeitgeber/innen – ein Türöffner für eine weitere Zusammenarbeit.

Internationale Berufsbildungspartnerschaften für global vernetzte Arbeitswelt

Bei internationalen Berufsbildungspartnerschaften können Lernende und Lehrabgänger erste Erfahrungen in interkultureller Zusammenarbeit sammeln. Diese wird für die Bildungslaufbahn und das Arbeitsleben immer wichtiger. Mit dem Programm zur Förderung internationaler Berufsbildungspartnerschaften werden Projekte unterstützt, die den langfristigen Aufbau von Beziehungen zwischen schweizerischen und ausländischen Berufsbildungsinstitutionen anstreben. International gut vernetzte Schulen, Verbände, Unternehmen sind offen für neue Praktikumsmodelle und schaffen ein dynamisches Arbeitsumfeld.

An wen richtet sich das Programm?

  • An Lernende: Sie können Berufspraktika oder definierte Projektarbeit in einem Gastbetrieb oder  in einer Gastschule absolvieren.
  • An Lehrabgänger/innen: Sie können innerhalb eines Jahres nach Lehrabschluss ein berufsbezogenes Praktikum beginnen.
  • An Berufsbildungsverantwortliche und Lehrpersonal: Sie können einen Austausch über Aus- und Weiterbildungsfragen, Netzwerkarbeit, Projektentwicklung oder ein Job-Shadowing absolvieren. 

Wer kann ein Projekt einreichen?

Unternehmen, Verbände, Berufsschulen, kantonale Ämter, Gemeinden oder andere berufsbildungsnahe Organisationen (öffentlich oder privat). Institutionen können einzeln oder als Konsortium einen Antrag stellen. Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt.

Welche Termine sind zu beachten?

  • Die Anträge auf Fördergelder können mit dem Antragsformular eingereicht werden. Der Frist ist auf Frühjahr/Sommer 2019 festgelegt.
  • Die Projektlaufzeit kann vom Antragsteller definiert werden und beträgt zwischen 12 und maximal 24 Monaten.

Welche Unterstützung bietet Movetia?

  • Finanzielle Förderung: Movetia übernimmt maximal 60 Prozent der Projektkosten. Das Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermitteln finanziert werden.
  • Beratung: Darüber hinaus unterstützt Movetia die Institutionen gerne bei Fragen von der Projektidee bis zum Projektabschluss.