Schülerinnen und Schülern tauschen sich mit Gleichaltrigen aus anderen Kultur- und Sprachräumen ausserhalb Europas aus: Dank internationaler Partnerschaften können Schweizer Schulen einen Klassentausch für ihre Schülerinnen und Schüler realisieren und so Erfahrungen aus der ganzen Welt zu sich ins Schulzimmer holen. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler beider Länder erarbeiten gemeinsam ein Projekt und treffen sich auch persönlich.

Internationale Schulpartnerschaften für global vernetzte Schulen

Bei internationalen Schulpartnerschaften können Jugendliche erste Erfahrungen mit interkulturellen Zusammenarbeit sammeln. Diese wird für die Bildungslaufbahn und das Arbeitsleben immer wichtiger. Mit dem Programm zur Förderung internationaler Schulpartnerschaften werden Projekte unterstützt, die den langfristigen Aufbau von Beziehungen zwischen schweizerischen und ausländischen Schulen anstreben. International gut vernetzte Schulen sind offen für neue pädagogische Ansätze und schaffen ein dynamisches Arbeitsumfeld.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Partnerschulen arbeiten während eines Schuljahres zusammen an einem gemeinsam festgelegten Projekt. Dieses geht über den üblichen Unterricht hinaus. Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren über Internetplattformen oder soziale Netzwerke und treffen sich persönlich. Im Rahmen einer solchen Partnerschaft können zudem individuelle Langzeitaufenthalte an der Partnerschule gefördert werden.

Die Partnerschulen müssen aus Ländern stammen, die nicht bereits an einem EU-Bildungs-, Berufsbildungs- oder Jugendprogramm teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Bedingungen des Programms.

Wer kann ein Projekt einreichen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizer Schulen der obligatorische Schule und Sekundarstufe  II (gymnasiale Maturitätsschulen, allgemeinbildende Schulen).

Beitragsgesuche können von den Schulleiter/innen sowie von den Lehrpersonen eingereicht werden.

Welche Termine sind zu beachten?

Die Projekte können mit dem Formular Internationale Schulpartnerschaften eingereicht werden. Erster Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2018. 

Welche Unterstützung bietet Movetia?

  • Finanzielle Förderung: Movetia übernimmt maximal 60 Prozent der Projektkosten. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.
  • Beratung: Movetia berät die Lehrpersonen bei Fragen rund um die Eingabe des Projektantrags. Wenn Sie ein Projekt einreichen möchten, finden Sie Empfehlungen und Informationen zum Anmeldeverfahren unter Antrag auf Förderbeitrag für eine internationale Schulpartnerschaft einreichen