Schülerinnen und Schülern tauschen sich mit Gleichaltrigen aus anderen Kultur- und Sprachräumen ausserhalb Europas aus: Dank internationaler Partnerschaften können Schweizer Schulen einen Klassentausch für ihre Schülerinnen und Schüler realisieren und so Erfahrungen aus der ganzen Welt zu sich ins Schulzimmer holen. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler beider Länder erarbeiten gemeinsam ein Projekt und treffen sich auch persönlich.

Internationale Schulpartnerschaften für global vernetzte Schulen

Bei internationalen Schulpartnerschaften können Jugendliche erste Erfahrungen mit interkulturellen Zusammenarbeit sammeln. Diese wird für die Bildungslaufbahn und das Arbeitsleben immer wichtiger. Mit dem Programm zur Förderung internationaler Schulpartnerschaften werden Projekte unterstützt, die den langfristigen Aufbau von Beziehungen zwischen schweizerischen und ausländischen Schulen anstreben. International gut vernetzte Schulen sind offen für neue pädagogische Ansätze und schaffen ein dynamisches Arbeitsumfeld.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Partnerschulen arbeiten während eines Schuljahres zusammen an einem gemeinsam festgelegten Projekt. Dieses geht über den üblichen Unterricht hinaus. Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren über Internetplattformen oder soziale Netzwerke und treffen sich persönlich. Im Rahmen einer solchen Partnerschaft können zudem individuelle Langzeitaufenthalte an der Partnerschule gefördert werden.

Die Partnerschulen müssen aus Ländern stammen, die nicht bereits an einem EU-Bildungs-, Berufsbildungs- oder Jugendprogramm teilnehmen. 

Wer kann ein Projekt einreichen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizer Schulen der obligatorische Schule und Sekundarstufe  II (gymnasiale Maturitätsschulen, allgemeinbildende Schulen).

Beitragsgesuche können von den Schulleiter/innen sowie von den Lehrpersonen eingereicht werden.

Wie läuft der Antragsprozess ab?

Ab 2019 gilt neu ein zweistufiges Antragsverfahren. In einer ersten Phase, reichen die Antragsteller eine Projektskizze ein. Anschliessend erhält der Antragsteller einen positiven oder negativen Qualifizierungsentscheid. Bei einem positiven Entscheid kann in einer zweiten Phase der erweiterte Antrag eingereicht werden.
 

Welche Unterstützung bietet Movetia?

  • Finanzielle Förderung: Projekte können mit einem Förderbeitrag von maximal 50‘000 CHF und 60 Prozent der gesamten Kosten unterstützt werden. Das beantragte Projekt darf nicht bereits mit Erasmus+-Fördermittel finanziert werden.
  • Beratung: Movetia berät die Lehrpersonen bei Fragen rund um die Eingabe des Projektantrags. Zudem koordiniert sie das Antragsverfahren und ist für die Evaluation zuständig. Wenn Sie ein Projekt einreichen möchten, finden Sie Empfehlungen und Informationen zum Anmeldeverfahren unter Antrag stellen.

Antragsfristen

Einreichen Projektskizze: 31.Januar 2020
Einreichen Antrag nach Qualifizierungsentscheid: 31.Mai 2020

Weiterführende Informationen

Kontakt

E-Mail
+41 32 462 00 50