Europäische Schulklassen arbeiten gemeinsam an einem Projekt, besuchen sich und knüpfen neue Kontakte. Neben Projekttreffen mit Schülergruppen ermöglichen Schulpartnerschaften auch Langzeitaufenthalte von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen an Partnerschulen.

Welche Länder kommen für eine Europäische Schulpartnerschaft in Frage?

Alle Erasmus+ Programmländer:

  • 28 EU-Mitgliedsstaaten
  • EFTA/EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen
  • Türkei, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und Serbien

Wer kann an einer Schulpartnerschaft teilnehmen?

Es können private und öffentliche Schulen vom Kindergarten bis zum Gymnasium teilnehmen.

Wie lange dauert eine Schulpartnerschaft?

Eine Partnerschaft kann zwischen 12 und 24 Monaten dauern.

Ausnahme: Projekte mit Langzeitmobilitäten von Schüler/-innen und Lehrpersonen können 12-36 Monate dauern.

Welche Aktivitäten werden finanziell unterstützt?

Die Teilnahme der Schweizer Schule an im Ausland stattfindenden Projekttreffen sowie die Teilnahme der Partnerschulen an in der Schweiz angesetzten Treffen wird durch Pauschalbeiträge für Reise und Aufenthalt unterstützt.

Für die Teilnahme von Menschen mit speziellen Bedürfnissen können zusätzlich anfallende Kosten beantragt werden.

Der Aufwand der Schweizer Schule für das Projektmanagement wird mit einer der Projektlaufzeit angepassten Pauschale unterstützt.

Im Rahmen einer Schulpartnerschaft werden auch Langzeitaufenthalte von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen an einer europäischen Partnerschule mittels Reise- und Aufenthaltszuschüssen gefördert.

Wie können Schweizer Schulen an einer Europäischen Schulpartnerschaft teilnehmen?

Eine Schweizer Schule plant mit Schulen im europäischen Ausland zusammen ein Austauschprojekt. Daran müssen mindestens zwei Schulen aus verschiedenen Erasmus+ Programmländern beteiligt sein. Schweizer Schulen können sich als zusätzliche Partner in assoziierter Form an einem unter Erasmus+ geförderten Projekt beteiligen.

Dies bedeutet: Eine der beteiligten Schulen aus einem Erasmus+ Programmland übernimmt die Projektkoordination und reicht bei ihrer für Erasmus+ zuständigen Nationalen Agentur den Förderantrag ein. Parallel dazu stellt die Schweizer Schule ihren Antrag auf finanzielle Unterstützung bei Movetia.

Wir können Partnerschulen gefunden werden?

Sie können eine Partnerschule mit Hilfe des Dokuments Partnersuche finden.