Wie können Partner(-schulen) gefunden werden?

Dokument zur Partnersuche.

Welche Länder kommen als Partner in Frage?

  • die 28 EU-Mitgliedsstaaten
  • die EFTA/EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen
  • die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Wie kann an einem Kooperationsprojekt teilgenommen werden?

Schweizer Institutionen haben zwei Möglichkeiten, an Strategischen Partnerschaften teilzunehmen.

Teilnahme an einem Kooperationsprojekt

Offizielle Teilnahme im Rahmen des EU-Programms Erasmus+
Schweizer Einrichtungen können als offizielle Partner an einer Strategischen Partnerschaft unter Erasmus+ teilneh­men. In diesem Fall erfolgt die Förderung aller Partnereinrichtungen (inkl. Schwei­zer Partner) über den europäischen Fonds und es muss kein Antrag in der Schweiz eingereicht werden. Ein solches Vorgehen erfordert im europäischen Antrag hingegen eine gute Begründung des Mehrwerts einer Schweizer Teilnahme, die aufzeigt, dass ersatzweise kein Partner aus einem Programmland denselben Beitrag leisten könnte.

Schulpartnerschaften ermöglichen keine offizielle Schweizer Teilnahme.

Assoziierte Teilnahme im Rahmen der Schweizer Lösung zu Erasmus+
Schweizer Einrichtungen können als assoziierte Partner an einem Kooperationsprojekt unter Erasmus+ teilneh­men. In diesem Fall erfolgt die Förderung der Schweizer Einrichtung durch die zuständige Agentur in der Schweiz. Dazu müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:

  • Neben der Schweizer Einrichtung müssen mindestens drei Partnerein­richtungen aus drei verschiedenen Programmländern am Projekt betei­ligt sein. (Schulpartnerschaften erfordern nur 2 ausländische Partnerschulen)
  • Die Projektkoordination muss von ei­ner ausländischen Partnereinrichtung übernommen werden. Diese reicht den ’offiziellen’ (europäischen) Antrag zur Förderung der Strategischen Partnerschaft bei der zuständigen Nationalagentur in ihrem Land ein.
  • Die Einrichtung mit Sitz in der Schweiz reicht einen eigenen Antrag in der Schweiz ein. In diesem müssen die Schweizer Beteiligung, der Mehr­wert für die Schweizer Einrichtung sowie der Beitrag zur Erreichung der bildungspolitischen Ziele von Bund und Kantonen beschrieben werden.
  • Die Förderung der Schweizer Teilnah­me an einer Strategischen Partner­schaft unter Erasmus+ kann nur un­ter der Voraussetzung der Förderung des Projekts durch eine europäische Nationalagentur erfolgen.

Antragsstellung als assoziierter Partner im Rahmen der Übergangslösung für Erasmus+

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Einrichtung und Ihr Projekt die Evaluationskriterien erfüllen. Konsultieren Sie dazu das Dokument Evaluationskriterien
  2. Füllen Sie das Antragsformular aus
  3. Reichen Sie den vom legalen Vertreter/der legalen Vertreterin unterschriebenen Antrag mit den notwendigen Anhängen per Mail an schulbildung@movetia.ch fristgerecht ein. 

Welche Termine sind zu beachten?

Eingabefrist Europäischer Antrag: 21. März 2018

Eingabefrist Schweizer Antrag: 28. März 2018

Mitteilung europäischer Förderentscheid: Zwischen Juli und September des Antragsjahres

Mitteilung Schweizer Förderentscheid: Ca. 30-60 Tage nach Zustellung des europäischen Förderentscheids

Projektstart: Zwischen 1. September und 31. Dezember des Antragsjahres

Wie werden die Projekte beurteilt?

Alle fristgerecht eingereichten Projekte werden nach Erhalt der Grant Award Notification der zuständigen, europäischen Nationalagentur (schriftlicher Förderentscheid) durch Movetia hinsichtlich formeller und qualitativer Kriterien geprüft.

Die Projekte werden anhand eines Punktesystems evaluiert.

Übersteigen die förderbaren Projekte das verfügbare Budget, so behält sich Movetia Budgetkürzungen und die Selektion nach erreichter Punktzahl vor.

Nächster Projektaufruf

Voraussichtlich im Frühjahr 2019

Kontakt

E-Mail
+41 32 462 00 50

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