Schweizer Institutionen haben zwei Möglichkeiten, an Key Action 2-Kooperationsprojekten (Strategischen Partnerschaften und Knowledge Alliances) teilzunehmen: Als offizielle Partner im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ oder als sogenannte assoziierte Partner im Rahmen der Schweizer Übergangslösung für Erasmus+.

Beide Möglichkeiten der Teilnahme sind aber mit Einschränkungen verbunden, da Schweizer Institutionen lediglich als Partnerland an Erasmus+-Kooperationsprojekten teilnehmen können. 

Für zusätzliche Informationen über die möglichen Aktivitäten sowie Details zu den Förderkriterien konsultieren Sie den Programmleitfaden Erasmus+ (insbesondere die Seiten 120–147).

Strategische Partnerschaften (dezentrale Projekte)

Bei einer Kandidatur als offizieller Partner (innerhalb von Erasmus+) sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Schweizer Institution kann die Leitung der Strategischen Partnerschaft nicht übernehmen. Den Antrag muss die koordinierende Institution bei ihrer Nationalagentur einreichen. Die Mindestanzahl von 3 teilnehmenden Institutionen muss ohne die Schweizer Institution erreicht werden.
  • Schweizer Institutionen nehmen mit einem Partnerland-Status offiziell an der Strategischen Partnerschaft teil. Allerdings muss im Antrag der Mehrwert ihrer Teilnahme für das Projekt aufgezeigt werden. Auf diesen Aspekt muss im Antrag besonders eingegangen werden. Dieses Kriterium ist sehr wichtig: Eine Kandidatur wird als Ganzes abgelehnt, wenn die Evaluierenden vom Mehrwert nicht überzeugt sind.
  • Die offizielle Teilnahme an Strategischen Partnerschaften wird durch EU-Programmgelder unterstützt. Eine komplementäre oder zusätzliche Finanzierung im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus+ (Bundesgelder) ist ausgeschlossen.
  • Die europäische Antragsfrist für Erasmus+ Strategische Partnerschaften ist der 21. März 2018. 
  • Für zusätzliche Informationen zu den Förderkriterien konsultieren Sie den Programmleitfaden Erasmus+ (insbesondere die Seiten 120–138).

Bei einer Kandidatur als assoziierter Partner (im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus+) sind hingegen folgende Punkte zu beachten:

  • Das Schweizer Programm zu Erasmus+ unterstützt die Beteiligung von Schweizer Institutionen als assoziierte Partner an bewilligten Strategischen Partnerschaften; d.h. die Projekte müssen die Evaluation der zuständigen Nationalagentur erfolgreich bestanden haben.
  • Obschon die Schweizer Institution keine offizielle Projektpartnerin ist, müssen ihre Teilnahme an der Strategischen Partnerschaft im offiziellen europäischen Antrag erwähnt und ihre Rolle sowie Aktivitäten klar beschrieben werden.
  • Die Schweizer Beteiligung wird im Rahmen des Schweizer Programms durch Bundesgelder gefördert.
  • Im Schweizer Projektantrag müssen die Institutionen aufzeigen, inwiefern ihre Beteiligung am Projekt einen Beitrag zur Erreichung der bildungspolitischen Ziele von Bund und Kantonen leistet.
  • Der Antrag muss spätestens am 28. März 2018 per E-Mail bei Movetia eingereicht werden.
  • Für zusätzliche Informationen zu den Förderkriterien konsultieren Sie den Programmleitfaden Erasmus+ (insbesondere die Seiten 120–138). 

Knowledge Alliances (zentrale Projekte)

Bei einer Kandidatur als offizieller Partner (innerhalb von Erasmus+) sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Schweizer Institution kann die Leitung eines Knowledge Alliance-Projektes nicht übernehmen. Der Antrag muss vom europäischen Koordinator bei der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel eingereicht werden.
  • Die Mindestanzahl von 6 Partnern muss ohne die Schweizer Institution erreicht werden.
  • Schweizer Institutionen nehmen mit einem Partnerland-Status offiziell an der Knowledge Alliance teil. Allerdings muss im Antrag der Mehrwert für ihrer Teilnahme am Projekt aufgezeigt werden. Auf diesen Aspekt muss im Antrag besonders eingegangen werden. Dieses Kriterium ist sehr wichtig: Eine Kandidatur wird als Ganzes abgelehnt, wenn die Evaluierenden vom Mehrwert nicht überzeugt sind.
  • Die offizielle Teilnahme an Knowledge Alliances wird durch EU-Programmgelder unterstützt. Eine komplementäre oder zusätzliche Finanzierung durch das Schweizer Programm zu Erasmus+ (Bundesgelder) ist ausgeschlossen. 
  • Die europäische Antragsfrist für Erasmus+ Knowledge Alliances ist der 28. Februar 2018.
  • Für zusätzliche Informationen über die Knowledge Alliances und Details zu den Förderkriterien konsultieren Sie den Programmleitfaden Erasmus+ (insbesondere die Seiten 139–147). 


Bei einer Kandidatur als assoziierter Partner (im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus+) sind hingegen folgende Punkte zu beachten:

  • Das Schweizer Programm zu Erasmus+ unterstützt die Beteiligung von Schweizer Institutionen als assoziierte Partner an bewilligten Knowledge Alliances; d.h. die Projekte müssen die Evaluation durch die Exekutivagentur EACEA in Brüssel erfolgreich bestanden haben.
  • Obschon die Schweizer Institution keine offizielle Projektpartnerin ist, müssen ihre Teilnahme an der Knowledge Alliance im offiziellen europäischen Antrag erwähnt und ihre Rolle sowie Aktivitäten klar beschrieben werden.
  • Die Schweizer Beteiligung wird im Rahmen des Schweizer Programms durch Bundesgelder gefördert.
  • Im Schweizer Antrag müssen die Institutionen aufzeigen, inwiefern ihre Beteiligung am Projekt einen Beitrag zur Erreichung der bildungspolitischen Ziele von Bund und Kantonen leistet.
  • Der Antrag muss spätestens am 7. März 2018 per E-Mail bei Movetia eingereicht werden.
  • Für zusätzliche Informationen über die Knowledge Alliances konsultieren Sie den Programmleitfaden Erasmus+ (insbesondere die Seiten 139–147).

Vorbereitende Besuche

Vorbereitende Besuche ermöglichen Dozierenden und Verwaltungspersonal von Institutionen der Tertiärstufe Kooperationsprojekte vorzubereiten. Die Zuschusspauschalen beinhalten Reisekosten (400 CHF) und Aufenthaltskosten (400 CHF). Weitere Bestimmungen finden Sie in den Finanzierungskriterien. Das vollständige Beitragsgesuch ist mindestens einen Monat vor Beginn des vorbereitenden Besuchs.