Sprachassistenzen für Schweizer Schulen

Die Gastschulen bekommen mit der Anstellung einer ausländischen Sprachassistenzperson eine zusätzliche Unterstützung nicht nur für den Fremdsprachenunterricht, sondern auch für den fremdsprachigen Fachunterricht (Immersions- oder bilingualer Unterricht). Doch nicht nur das: Projekte und Themenwochen gewinnen an Authentizität. Die Assistenzlehrperson leistet ausserdem einen Beitrag zu einem internationalen Lernumfeld von Schweizer Gastschulen.

Die Vorteile für die Lehrpersonen der Gastschulen sind vielfältig. Die Assistenzlehrperson beteiligt sich am Unterricht und erleichtert den Unterricht in Halbklassen und Gruppen. Unterschiedliche Lernniveaus können so gezielt aufgefangen und ausgeglichen werden.

Die Assistenzperson bringt authentische Materialien mit und baut mit aktuellen Themen aus ihrem Herkunftsland Brücken zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schülern. Dies motiviert zu einem aktiven Sprachengebrauch und dem Abbau von Sprechhemmungen; beides wirkt sich positiv auf die Ergebnisse von Abschlussprüfungen und internationale Examen aus.

Welche Schulen können teilnehmen?

Das Angebot richtet sich an Schweizer Schulen der Sekundarstufe II (Mittelschulen, Berufsfachschulen und Berufsmaturitätsschulen). Auf Anfrage können auch Assistenzen an Schulen anderer Stufen vermittelt.

Sprachweiterbildung für junge Schweizer Lehrpersonen

Movetia vermittelt auch junge Lehrpersonen aus der Schweiz an Gastschulen in Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich. Bedingung ist, dass diese Lehrpersonen weniger als drei Jahre Berufserfahrung haben.

Movetia prüft gegenwärtig die Möglichkeit, neue Partnerschaften mit Spanien und Irland aufzubauen. Details zu diesen beiden Ländern werden bis Mitte Dezember 2018 bekannt gegeben.