Kooperationspartnerschaften sind ein Projektformat von Erasmus+. Sie ermöglichen Institutionen der Schulbildung, Berufsbildung, Tertiärbildung, Erwachsenenbildung und der ausserschulischen Jugendarbeit die Kooperation mit Partnern aus Europa. Es werden innovative Ansätze in der Bildung erarbeitet. In internationalen Netzwerken werden Wissen und Erfahrungen ausgetauscht. Davon profitiert die Bildungslandschaft Schweiz.

Was sind die Ziele von Kooperationspartnerschaften?

Kooperationspartnerschaften ermöglichen europäische Kooperationen auf allen Bildungsstufen und in der ausserschulischen Jugendarbeit. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Institutionen innovative Konzepte, Methoden und Instrumente oder tauschen sich über bewährte Verfahren aus und nutzen Synergien. Dies trägt zur Qualitätsentwicklung und zur Stärkung von internationalen Netzwerken bei.

Welche Projekttypen werden unterschieden?

Es werden zwei Projektarten gefördert (Programmleitfaden Erasmus+):

Kooperationspartnerschaften zur Unterstützung von Innovationen
Hier steht die Entwicklung und Verbreitung innovativer Produkte wie beispielsweise Unterrichtsansätze, Methoden und Instrumente im Vordergrund. Die Produkte werden als intellektuelle Leistungen bezeichnet.

Dieser Projekttyp steht allen Bildungsstufen und der ausserschulischen Jugendarbeit offen. Auch sektorübergreifende Projekte sind möglich.

Kooperationspartnerschaften zum Austausch guter Praxis
Mit Projekten dieser Art werden der Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken gefördert, Netzwerke aufgebaut und gestärkt und die Kapazität für transnationale Zusammenarbeit erweitert.

Dieser Projekttyp steht Institutionen der Schulbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit offen. Sektorübergreifende Projekte zwischen diesen Bereichen sind möglich.

Für das Format „Transnationale Jugendinitiativen“ gelten die Angaben für Kooperationspartnerschaften zum Austausch guter Praxis. Dabei setzen die Jugendlichen ein eigenes Projekt von A bis Z selbst um. 

Wie werden Kooperationspartnerschaften finanziell unterstützt?

Die Förderung von Kooperationsprojekten basiert in der Regel auf Pauschalen für festgelegte Budgetposten. Die Höhe der Subvention hängt von der Projektdauer, den geplanten Aktivitäten und dem Projekttyp ab. Die genauen Angaben finden Sie in der Zuschussübersicht).

Wie lange dauert eine Kooperationspartnerschaften?

  • Schulbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung: zwischen 12 und 36 Monaten
  • Hochschulbildung: zwischen 24 und 36 Monaten
  • Ausserschulische Jugendarbeit: zwischen 6 und 36 Monaten

Wer kann an Kooperationspartnerschaften teilnehmen?

An Kooperationspartnerschaften können sich Bildungsinstitutionen, gemeinnützige Organisationen/NGOs, Verbände, öffentliche Stellen oder kulturelle Einrichtungen beteiligen. In der Schweiz ansässige Institutionen haben zwei Möglichkeiten der Beteiligung zur Auswahl.