Jugend in Aktion fördert den europäischen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der ausserschulischen Jugendarbeit. Organisationen aus der Jugendarbeit führen mit der Unterstützung von Jugend in Aktion vielfältige Projekte durch – beispielsweise Begegnungen von Jugendgruppen aus verschiedenen Ländern, Weiterbildungstreffen oder länderübergreifende Kooperationsprojekte zur Qualitätsentwicklung.

Kompetenzen und Netzwerke von Jugendlichen fördern

Jugend in Aktion ermöglicht Jugendlichen eindrückliche Erfahrungen. Die Ziele der Angebote von Jugend in Aktion sind es, die persönliche Entwicklung, das Verantwortungsbewusstsein, das interkulturelle Verständnis und die gesellschaftliche Integration sowie die aktive Partizipation der jungen Menschen zu fördern. Das Programm trägt zudem zur Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit bei, stärkt grenzüberschreitende Netzwerke und die europäische Dimension der Jugendarbeit. Zudem leistet Jugend in Aktion einen Beitrag zur Anerkennung nicht-formaler Bildung und unterstützt jugendpolitische Entwicklungen.

Was Jugend in Aktion ausmacht, erklären Projektträgerinnen und Projektträger im Video.

Wie unterstützt Movetia?

Movetia fördert Projekte von Jugend in Aktion finanziell (siehe Zuschüsse). Darüber hinaus bietet Movetia Beratung für Organisationen und Personen, die einen Projektantrag einreichen möchten. Die Beratungen finden bei Veranstaltungen oder individuell nach Vereinbarung statt. Das Team Jugend in Aktion gibt bei Bedarf ein Feedback zu einem Antragsentwurf.

Mit der Finanzierung von vorbereitenden Besuchen wird der Aufbau von grenzüberschreitenden Partnerschaften vereinfacht. Zudem ermöglicht Movetia Personen aus dem Jugendbereich die Teilnahme an vielfältigen Weiterbildungs- und Vernetzungskursen in ganz Europa. Das breite Angebot umfasst Aktivitäten zum Aufbau neuer Kooperationen und praktische Kurse, in denen man beispielsweise lernt, eine Jugendbegegnung von A–Z zu planen.

Jugend in Aktion ist Teil des europäischen Programms für Bildung, Jugend und Sport Erasmus+. Die Schweiz ist seit 2014 nicht mehr assoziiert, der Bund finanziert jedoch Projekte im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus+.

Welche Projektformate gibt es?

Movetia fördert mit Jugend in Aktion unterschiedliche Projektformate (Wegweiser): 

Für das Format „Transnationale Jugendinitiativen“ gelten die Angaben für Kooperationspartnerschaften zum Austausch guter Praxis.

Wer kann Projekte einreichen?

Projekte können von Vereinen, Verbänden, NGOs oder öffentlichen Stellen, die im Bereich der ausserschulischen Jugendarbeit tätig sind, eingegeben werden.

Wie muss ich vorgehen?

Die Eingabe von Projekten ist dreimal pro Jahr möglich und erfolgt mit einem offiziellen Antragsformular.

Unabhängig davon, wie weit fortgeschritten eine Projektidee ist, empfiehlt das Team Jugend in Aktion eine Beratung. So erhalten Antragstellende wichtige Informationen für eine erfolgreiche Projekteingabe. 

An wen können sich interessierte Jugendliche wenden?

Jugendliche, die sich für eine Teilnahme an einem Austauschprojekt interessieren, können sich für eine Beratung an Eurodesk wenden. 

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Ein „Kompass“ für die Programmgestaltung

Charakteristisch für Jugend in Aktion ist die Anwendung non-formaler Lernmethoden. Im Gegensatz zum formalen Lernen, das von schulischen Institutionen vorgegeben und strukturiert wird, werden die Jugendlichen hierbei auf freiwilliger Basis in den Lernprozess einbezogen und steuern ihr Lernen selber. Dabei werden sie von Begleitpersonen unterstützt. Die Compagnie Digestif gibt mit dem Projekt ConneXt einen Einblick dazu, wie sie das Programm gestaltet und die Teilnehmenden einbezieht.