Ehemalige Sprachassistenten und Sprachassistentinnen teilen ihre Begeisterung und beantworten Fragen rund um das Sprachassistenzprogramm. Eine Premiere für Movetia, die bisher noch keine Botschafter/innen einsetzte.

Die ersten Programmbotschafter/innen von Movetia haben den Sprung ins kalte Wasser als Programmteilnehmende gewagt. Sie alle waren Teil des Sprachassistenzprogramms: Sie haben erste Unterrichtserfahrung in einer anderen Kultur gesammelt, ihre Muttersprache unterrichtet und ganz nebenbei die Sprache des Gastlandes vertieft. Der Auslandaufenthalt war für sie ein Gewinn fürs Leben. 

Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal vor einer fremdsprachigen Klasse zu stehen? Was interessiert und was motiviert die Schüler/innen, was wollen sie von der Schweiz wissen? Wie findet man eine Unterkunft im Ausland?
Movetia beantwortet Fragen rund um den Bewerbungsprozess, die Programmbotschafter/innen reden aber aus eigener Erfahrung – eine perfekte Ergänzung! Sie wurden von Movetia beauftragt, junge Lehrpersonen dazu zu ermutigen, den Schritt ebenfalls zu wagen. Die früheren Sprachassistenten/innen beraten interessierte Personen und beantworten Fragen. Das bringt Vorteile mit sich: Die angehenden Sprachassistenten/innen haben eine glaubwürdige Ansprechperson und können so auch prüfen, ob Ihre Erwartungen der Realität entsprechen. Sie erfahren aus erster Hand, was es bedeutet, als Sprachassistent/in zu arbeiten. Die Programmbotschafter/innen geben gerne Auskunft über das Leben vor Ort und die Arbeit an den Gastschulen.

Detaillierte Informationen zu Teilnahmebedingungen, Dauer des Einsatzes, Unterrichtspensum sowie Gehalt der einzelnen Programmländer entnehmen Sie bitte den Programmbeschrieben von Movetia.

Erfahren Sie mehr über die Programmbotschafter/innen und kontaktieren sie diese direkt per E-Mail (ab September 2021). 

Auch Frankreich hat für ihr Sprachassistenzprogramm Botschafter und Botschafterinnen. Erfahren Sie mehr hier.

Programmbotschafterin Tanja Näf erzählt:

Programmbotschafterin Tanja Näf

Zielort: 

Edinburgh, Grossbritannien

Schuljahr 2019/2020
Schule: St George's School for Girls
Primary 7th - Secondary 6th (und Primary 3rd und 4th)
Sprachen: Deutsch und Englisch 

Interesse geweckt? Kontaktieren Sie Tanja Näf per E-Mail

Weshalb ich mich für das Sprachassistenzprogramm beworben habe:

An der Uni Zürich ist es, als angehende Englischlehrerin, Pflicht, für mindestens 6 Monate in einem englischsprachigen Land gewesen zu sein. Eine Sprachassistenz durch Movetia war der perfekte Weg für mich, die Anforderungen zu meinem Berufswunsch zu erfüllen. Verschiedenste didaktische Mittel direkt im Schulalltag auszuprobieren und herauszufinden, was in welcher Altersgruppe gut und was weniger gut funktioniert und dazu noch etwas zu verdienen, veranlassten mich dazu, am Programm teilzunehmen.

Wem empfehle ich das Programm?

Eine Sprachassistenz ist eine großartige Erfahrung egal für wen. Allerdings eignet sich das Programm besonders gut für angehende Lehrer und Lehrerinnen, da man sehr viele Erfahrungen im Schulalltag sammeln und wertvolle Kontakte knüpfen kann.

Programmbotschafterin Daniela Baumann

Zielort: 

Frankreich
Schuljahr

2020/ 2021

Schule: Collège Jacques Prévert, Collège Jean Moulin, Collège André Malraux
Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch

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Weshalb ich mich für das Sprachassistenzprogramm beworben habe:

Bevor ich die Verantwortung als Primarlehrerin in der Schweiz übernehmen würde, wollte ich meine Erfahrung im Ausland vertiefen und auch das französische Schulsystem kennenlernen. Während meines Studiums an der PHZH absolvierte ich einen Austausch in Toulouse und wollte in die ville rose im Süden Frankreichs zurückkehren.

In meinem Profil an der PHZH wählte ich Französisch und ich finde, wenn man eine Sprache unterrichtet, sollte man auch die Kultur vermitteln und folglich gut kennen. Mein Ziel war es einerseits, mein Französisch weiter zu verbessern und gleichzeitig in ein anderes Schulsystem einzutauchen, wodurch man einen wesentlichen Teil der entsprechenden Kultur kennenlernt.

Wem empfehle ich das Programm:

Ich empfehle das Programm allen, die eine zusätzliche Erfahrung sammeln möchten. Man gewöhnt sich während des Praktikums an die Rolle der Lehrperson und verbessert dabei seine französischen Sprachkenntnisse.

Programmbotschafterin Yasmine Schönholzer

Zielort: 

Spanien
Schuljahr 2020/2021
Schule: IES Cardenal Cisneros, Madrid
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch 

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Weshalb ich mich für das Sprachassistenzprogramm beworben habe:

Ich entschied mich dazu, Sprachassistentin in Spanien zu werden, da ich seit meiner Gymizeit das Ziel verfolge, Spanischlehrerin zu werden. Um mir diesen Wunsch zu erfüllen, war ein sechsmonatiger Aufenthalt in Spanien Pflicht. Anstatt jedoch an einer Universität zu studieren, wollte ich lieber erste Berufserfahrungen als Lehrerin sammeln. Das Sprachassistenzprogramm war also wie auf mich zugeschnitten. Ausserdem bekam ich dadurch die Möglichkeit die spanische Kultur hautnah zu erleben und natürlich auch meine Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren.

Wem empfehle ich das Programm:

Grundsätzlich kann ich das Programm jedem/r empfehlen, der/die Interesse hat, im Ausland Berufserfahrungen zu sammeln und mit Schüler*innen zusammenzuarbeiten. Besonders empfehlenswert ist es natürlich für diejenigen Student*innen, die den Wunsch haben, später Lehrer*in zu werden. Durch das Auslandsjahr als Sprachassistent*in wird man sich bewusst, ob der Lehrerberuf wirklich das richtige ist, verbessert ausserdem seine Sprachkenntnisse und lernt viele tolle Menschen kennen.