Im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus+, genauer gesagt als Teil des Swiss-European Mobility Programme SEMP der Tertiärstufe, besteht neu auch die Möglichkeit für weltweite Studierendenmobilität.

Das Schweizer Programm zu Erasmus+ ermöglicht Austausch- und Mobilitätsaktivitäten zwischen der Schweiz und Europa. Für die Studierenden an Hochschulen und Höheren Fachschulen ist es somit möglich, mithilfe des Swiss-European Mobility Programme (SEMP) für eine interkulturelle Erfahrung ins Ausland zu reisen. Ab dem 1. Juni 2021 geht dies auch in andere Länder: Dank neuer SEMP-Massnahmen können die Bildungsinstitutionen der Tertiärstufe, die am SEMP teilnehmen, neu auch Outgoing- (aus der Schweiz) und Incoming-Studierendenmobilitäten (in die Schweiz) mit Ländern überall auf der Welt organisieren. 

Mit dieser geografischen Erweiterung des Angebots wird auf ein breites Bedürfnis eingegangen. Dementsprechend freut sich Movetia, dass die Studierenden von neuen Möglichkeiten profitieren können. Diese Erweiterung erlaubt es auch, die internationale Mobilität weiterzuentwickeln, indem Schweizer SEMP-Institutionen Partnerschaften mit anderen Institutionen weltweit eingehen können. Das Programm Erasmus+ bietet diese Option ebenfalls.

Ausschliesslich für die Studierendenmobilität

Zum aktuellen Zeitpunkt gilt dieses Angebot nur für die Studierendenmobilität (zu Studien- oder Praktikumszwecken).

Die Zuschüsse pro Semester betragen CHF 2‘500.

Die Teilnahmebedingungen für eine Mobilität sind dieselben wie jene der Studierendenmobilität innerhalb Europas.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Swiss-European Mobility Programme.

Falls Sie sich für dieses neue Angebot interessieren, kontaktieren Sie bitte das International Relations Office Ihrer Hochschule / Höheren Fachschule. Dieses kann Ihnen ausführliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten geben.

Partnerinstitutionen im Ausland

Die weltweiten Partnerinstitutionen müssen mit einer Bildungsinstitution der Tertiärstufe, die am SEMP teilnimmt, eine Vereinbarung unterzeichnen. Im Rahmen dieser Vereinbarung müssen sie den Qualitätsgrundsätzen von SEMP / der Erasmus-Charta für die Hochschulbildung ECHE zustimmen.

Bei den ausländischen Partnerinstitutionen muss es sich um offizielle Bildungseinrichtungen der Tertiärstufe handeln, die anerkannte Diplome ausstellen oder andere Qualifikationen vorweisen, die gemäss den Gesetzen ihres Landes auf Hochschulebene anerkannt sind.