In einem Video-Porträt berichten Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Musegg über ihre ersten Erfahrungen aus der Schulpartnerschaft «Image of the EU in the Post-truth Era». «Das wollte ich nicht verpassen!», erklärt Florina. Die Gymnasiastin packte die Chance und bewarb sich dafür, mit anderen Jugendlichen aus Kroatien, Spanien und Deutschland im durch Movetia unterstützten Projekt zusammenzuarbeiten. 

Insgesamt 19 Luzerner Schülerinnen und Schüler machen an der Europäischen Schulpartnerschaft mit. Zweimal im Jahr treffen sie sich während einer Woche mit Jugendlichen der drei Partnerschulen und thematisieren die europäische Medienberichterstattung und Politik.Das erste Treffen in Brühl (DE) war ein gelungener Auftakt: Die Besuche im europäische Parlament und beim Fernsehstudio von RTL beeindruckten nachhaltig. Nebenbei bildeten sich ersten Freundschaften. Ein halbes Jahr später kam es zum Wiedersehen in Binissalem (ES), wo die Verbreitung von Fake News in den sozialen Medien thematisiert wurde. In Ateliers wurden die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an die kritische Medienanalyse herangeführt. Bis im April 2019 sollen sie fit sein, in Zadar (HR) eigene Medienprodukte im Sinne von seriösem Journalismus zu produzieren. Der Abschluss des Projektes ist im Herbst 2019 mit einem letzten Treffen in Luzern geplant.Wie die Jugendlichen im Video-Porträt deutlich machen, sind die gemachten Erfahrungen unbezahlbar. Die persönliche Auseinandersetzung mit kritischen Fragen zur Schweiz und der EU gehören zum Lernprozess ebenso dazu wie die interkulturellen Erfahrungen in der Gastfamilie.