Antrag auf Projektförderung stellen

Institutionen der Tertiärstufe können Mittel für die Mobilität von Studierenden und dem Hochschulpersonal beantragen. Antragsberechtigt sind alle vom SBFI offiziell anerkannten Schweizer Hochschulen sowie Höhere Fachschulen mit eidgenössisch anerkannten Bildungsgängen. Alle Institutionen müssen sich vor Antragsstellung ausserdem einmalig zur Teilnahme an SEMP akkreditieren. 

1. Schritt: Akkreditierung
Institutionen, die unter dem europäischen Programm für lebenslanges Lernen (LLP) keine Hochschulcharta erworben haben, können ein Qualitätszertifikat (SEMP-Charta) für das Swiss-European Mobility Programme beantragen. Institutionen, welche die Qualitätskriterien der ERASMUS-Hochschulcharta erfüllen, sind SEMP akkreditiert.

Akkreditierte Institutionen können sich ebenfalls zu einem Konsortium zusammenschliessen für die Umsetzung von Mobilitätsprojekten. Dafür muss das Konsortium von Movetia akkreditiert werden. Innerhalb des Konsortiums vergeben sich die Mitgliederinstitutionen ein Mandat

Mit der Akkreditierung erhalten die Institutionen der Tertiärstufe Zugang zum passwortgeschützten Bereich für die International Relations Offices der Schweizer Institutionen der Tertiärstufe. Hier finden die IRO-Mitarbeitenden alle nötigen Dokumente und Informationen für die Abwicklung von SEMP.

2. Schritt: Projektantrag stellen
Anträge für Fördergelder für Mobilitätsprojekte können einmal jährlich gestellt werden. Der Förderzeitraum ist jeweils 26 Monate beginnend ab dem 1. Juni.

Mögliche Partner und Destinationen

Grundsätzlich sind unter SEMP Mobilitäten ins oder aus dem europäischen Ausland in die Schweiz förderbar. Wie es der Name vermuten lässt, steht beim Swiss-European Mobility Programme der Austausch zwischen der Schweiz und Europa im Zentrum. Entsprechend findet die grosse Mehrheit der Auslandsaufenthalte in einem europäischen Land statt. Studierende können für Studiensemester oder Praktika auch in ein anderes Land der Welt reisen oder von einem solchen in die Schweiz kommen. Schweizer Hochschulen entscheiden individuell, mit welchen Partnern aussereuropäischer Länder interinstitutionelle Abkommen abgeschlossen werden.  
Die Partnerinstitutionen in den Ländern des Schweizer Programms zu Erasmus+ müssen grundsätzlich über eine gültige Erasmus+ Charta verfügen. Weltweite Partner müssen den Allgemeinen Verpflichtungen und Qualitätsgrundsätzen von SEMP zustimmen.

Die Studierendenmobilität Studium und die Personalmobilität Lehre müssen zwingend auf einem interinstitutionellen Abkommen zwischen den Partnerhochschulen basieren. 

Besondere Bedürfnisse

Für Projekte, die Personen mit besonderen Bedürfnissen integrieren, kann zusätzliche Unterstützung beantragt werden. Für weitere Informationen lesen Sie das Merkblatt für Institutionen der Tertiärstufe und kontaktieren Sie vor der Antragsstellung das SEMP/ERASMUS-Team.