Durch das Networking und den Austausch zwischen Fachkräften aus der Jugendarbeit aus unterschiedlichen Ländern soll die Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit in der Schweiz unterstützt werden. 

Was sind Mobilitätsprojekte für Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter?

Organisationen und Personen, die im Bereich der Jugendarbeit aktiv sind, organisieren in Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern internationale Seminare oder Networking-Gelegenheiten für Jugendarbeiter/-innen. Diese dienen der qualitativen Entwicklung der Jugendarbeit. Die Teilnehmenden solcher Mobilitätsprojekte sind Personen, die entweder beruflich oder freiwillig in der Jugendarbeit engagiert sind.

Mögliche Projektformen sind:

  • Trainings verbessern die Kompetenzen von Jugendarbeitenden und tragen zur Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit bei.
  • Kontaktseminare erlauben den teilnehmenden Jugendarbeitenden, Partner für transnationale Projekte zu finden und unverbindlich neue Projektideen zu entwickeln.
  • Seminare bieten den Teilnehmenden auf der Grundlage theoretischer Beiträge eine Diskussionsplattform zu Themen, welche für die Jugendarbeit von Bedeutung sind.
  • Studienbesuche geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Einblick zu einem bestimmten Thema in der Jugendarbeit durch ein organisiertes Studienprogramm zu gewinnen. Dabei werden verschiedene Projekte und Organisationen besucht.
  • Job Shadowings und Hospitationen bieten die Möglichkeit, durch einen kurzen Aufenthalt bei einer Partnerorganisation in einem anderen Land Einblick in Arbeitsweise und -umfeld der besuchten Organisation zu gewinnen

Was sind die formalen Kriterien für ein Mobilitätsprojekt für Jugendarbeiter/-innen?

  • Teilnehmer/-innen: Die Teilnehmenden müssen ihren Wohnsitz im Land einer der beteiligten Organisationen haben. Insgesamt können max. 50 Personen (inklusive Leiter/-innen und Moderator/-innen) an einem Projekt teilnehmen.
  • Dauer: Die Dauer beträgt mindestens 2 Tage, maximal 2 Monate (ohne Reisetage). Die gesamte Projektdauer inklusiv Vor- und Nachbereitung beträgt 3 bis 24 Monate.
  • Ort: Das Mobilitätsprojekt für Jugendarbeiter/innen muss in der Schweiz (Incoming-Projekt) oder im Land einer der teilnehmenden Organisation (Outgoing-Projekt) stattfinden.

Die qualitativen Förderkriterien finden Sie auf der Seite Antrag stellen.

Wie werden Mobilitätsprojekt für Jugendarbeiter/-innen durch Movetia finanziell gefördert?

  • Reisepauschale: CHF 400.– pro Person für Auslandreisen, CHF 50.– pro Person für Inlandreisen
  • Organisatorische Unterstützung: Incoming: CHF 89.– pro Tag und Person, Outgoing: zwischen CHF 400.- und CHF 1000.- (je nach Dauer) pro Meeting und Person
  • Unterstützung bei einer Teilnahme von Menschen mit einer Behinderung (special needs) : 100% der effektiv förderfähigen Kosten
  • Ausserordentliche Kosten (z.B. Visakosten): Incoming: 100% der effektiv förderfähigen Kosten, Outgoing: werden nicht gefördert

Die detaillierte Aufstellung und Erklärung der Beiträge entnehmen Sie der Zuschussübersicht.