31. März 2021

An zahlreichen allgemeinbildenden Mittelschulen ist es möglich, ein zweisprachiges Diplom zu erlangen. Die Umsetzung von bilingualem Unterricht sieht in den Schulen unterschiedlich aus. Movetia und das ZEM CES organisieren gemeinsam eine Fachtagung, welche einen Überblick über die bilingualen Bildungsgänge bietet und den Mehrwert von Austausch und Mobilität beleuchtet. Schwerpunkt der Tagung ist der Dialog zwischen den Akteuren, um gute Praxismodelle und Erfahrungen auszutauschen.


Die Sekundarstufe II mit dem Prädikat «zweisprachig» abzuschliessen ist beliebt: 2019 war es an 154 von 166 schweizerischen Gymnasien möglich, eine bilinguale Maturität zu erlangen, was einen Anteil von 17% der gymnasialen Abschlüsse ausmacht. Auch an den Fachmittelschulen wird bilingualen Modellen immer mehr Platz eingeräumt.

Wie aber wird zweisprachiger Unterricht durchgeführt? Wie unterschiedlich werden die von der Schweizerischen Maturitätskommission (SMK) resp. der EDK bestimmten Kriterien für zweisprachige Abschlüsse in den Schulen umgesetzt? Welche Chancen bieten Austauschprojekte für diese Bildungsgänge?

Die Tagung am 31. März 2021 sieht Inputs von Expert/innen vor und eröffnet den Dialog zwischen Akteur/innen der Sekundarstufe II. Sie richtet sich an Schulleitende und Lehrpersonen von Gymnasien und Fachmittelschulen mit bilingualen Angeboten und an weitere Interessierte im Mittelschulbereich.

Programminhalte:

  • Inventar des zweisprachigen Unterrichts, Prof. Dr. Daniel Elmiger (Université de Genève)
  • Bilingualer Unterricht an Mittelschulen: de la théorie à la pratique, Dr. Claudine Brohy (Universität Freiburg)
  • Workshops zu Themen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden
  • Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen aus Politik und Bildung

Wann: Mittwoch, 31. März 2021 von 14.00-17.00 Uhr

Wo: Online

Tagungsbeitrag: Die digitale Tagung ist kostenlos.

Anmeldefrist: Bis 12. März 2021.