Welche Herausforderungen stellen sich den Minderheitssprachen italienisch und Romanisch? Wie können sie erfolgreich gepflegt und gefördert werden? Die Veranstaltung vom BAK und DV geben Raum für Good Practice, Austausch und Diskussion. Movetia ist überzeugt, dass unsere Mehrsprachigkeit und unsere kulturellen Identitäten durch nationalen Austausch gestärkt werden. 


Die Schweiz anerkennt die Mitglieder der italienischen und der rätoromanischen Sprachgemeinschaften als nationale Minderheiten im Sinn des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten sowie das Italienische und Rätoromanische als Regional- oder Minderheitensprachen gemäss der Europäischen Sprachencharta. Trotz dem Engagement des Bundes und der betreffenden Kantone für ihre Erhaltung stehen die italienische und die rätoromanische Sprache unter Druck. Um diese beiden Sprachen und Kulturen zu fördern und zu erhalten sind Massnahmen im Unterricht und in den Medien von besonderer Wichtigkeit.

Die Tagung widmet sich diesen Themen in Zusammenhang mit den Schlussfolgerungen des Europarates zur Umsetzung der beiden Konventionen durch die Schweiz sowie mit der neuen Kulturbotschaft 2021–2024, die von Mai bis September 2019 in Vernehmlassung ist. Aus diesem Anlass wird die Direktorin des Bundesamtes für Kultur (BAK), Frau Isabelle Chassot, die Massnahmen des Bundes zur Förderung und Erhaltung des Italienischen und Rätoromanischen vorstellen. Beispiele von Good Practices von Organisationen und Institutionen in den Bereichen Unterricht und Medien werden ebenfalls diskutiert. Die Tagung wird abgeschlossen mit einer Ansprache des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Bundesrat Ignazio Cassis.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Direktion für Völkerrecht (DV) organisieren die Tagung gemeinsam und laden Sie dazu ein, an den Überlegungen und Diskussionen zur Förderung der italienischen und der rätoromanischen Sprache und Kultur teilzunehmen.

Wann: 27. November 2019, 13.00 Uhr – 17.45 Uhr
Wo: Auditorium Careum, Zürich

Die Veranstaltung wird in Italienisch, Französisch und Deutsch simultanübersetzt.