Im Rahmen von Mobilitätsprojekten können Lehrpersonen und weiteres Schulpersonal Weiterbildungen, Unterrichtshospitationen und Lehrtätigkeiten im europäischen Ausland absolvieren. Auch Lernaufenthalte von Schüler/innen werden unterstützt.

Austauschprojekte in Europa für Schweizer Schulpersonal und Schüler/innen

Mit dem Programm Europäische Mobilität Schulbildung haben Lehrpersonen, weiteres Bildungspersonal sowie Schüler/innen aus der Schweiz die Möglichkeit, an Schulen im europäischen Ausland ihre Kompetenzen zu erweitern. Um die Zusammenarbeit von Schulen zu stärken, werden zudem Lernaufenthalte von europäischen Schüler/innen an Schulen in der Schweiz unterstützt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, externe Fachpersonen (Invited Experts) an schweizerische Institutionen einzuladen. Das Ziel ist die Qualitätsentwicklung und die Innovationsförderung an Schweizer Schulen sowie die Förderung der Aufgeschlossenheit der Teilnehmenden gegenüber der gesellschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Europa.

Welche Aktivitäten werden unterstützt?

Lehrpersonen und weiteres Bildungspersonal aus der Schweiz:

  • Strukturierte Weiterbildungen: Teilnahme an Kursen, Seminaren, Konferenzen
  • Unterrichtshospitationen (Job Shadowings)
  • Lehrtätigkeiten

Invited Experts (Fachpersonen aus dem europäischen Ausland):

  • Expert/innen aus Partnerinstitutionen in Europa erteilen Weiterbildungen an Schulen in der Schweiz

Schüler/innen:

  • Austausch zwischen Schülergruppen aus der Schweiz und dem europäischen Ausland (Gruppenmobilität, Outgoing und Incoming)
  • Lernaufenthalte von Schüler/innen einer Schule in der Schweiz an einer Schule in Europa (Einzelmobilität, Outgoing)
  • Lernaufenthalte von Schüler/innen einer Schule in Europa an einer Schule in der Schweiz (Einzelmobilität, Incoming)

Welche Länder kommen für eine Mobilität in Frage?

  • die 27 EU-Mitgliedsstaaten
  • Grossbritannien
  • die EFTA/EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen
  • die Türkei, Serbien und Nordmazedonien

Wie lange dauert ein Mobilitätsprojekt?

  • Projektdauer: 1 oder 2 Jahre
  • Dauer der einzelnen Aktivitäten: 2 Tage bis 12 Monate (Reisezeit exklusive)

Innerhalb eines Projektes können unbeschränkt viele Aktivitäten beantragt werden.

Wer kann einen Antrag für ein Mobilitätsprojekt einreichen?

Allgemeinbildende Schulen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II mit Sitz in der Schweiz. Einzelpersonen können keine Anträge einreichen. Auch Konsortien* sind antragsberechtigt.

*Schweizer Institutionen der Schulbildung (Schulen, PHs, Kantonale Verwaltungen, Vereine etc.) reichen ein Projekt ein mit Teilnehmenden aus mehreren Institutionen (mind. eine koordinierende Institution + eine Schule).

Wer kann an Mobilitätsprojekten teilnehmen?

  • Lehrpersonen und weiteres Bildungspersonal mit Anstellung an einer Schule mit Sitz in der Schweiz
  • Schüler/innen, welche eine allgemeinbildende Schule mit Sitz in der Schweiz besuchen

Wie werden die Projekte von Movetia unterstützt?

Die Förderung von Mobilitätsprojekten basiert auf pauschalisierten Beträgen für Reise, Aufenthalt, Organisation und Kurskosten. Je nach Zielland bzw. sprachlichen Vorkenntnissen können zusätzlich Pauschalen für sprachliche Vorbereitung beantragt werden. Bei Mehrkosten aufgrund besonderer Bedürfnisse werden die effektiven Auslagen übernommen.  

Die Zuschüsse hängen von der Mobilitätsdauer, den geplanten Aktivitäten, der Anzahl der Teilnehmenden und dem Aufenthaltsland ab.

Nächste Antragsfrist

4. Oktober 2021 (Projektstart: 1. Januar 2022)

Weiterführende Informationen

Kontakt

E-Mail
+41 32 462 00 62 / +41 32 462 00 89

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