Accesskey Navigation

Content

Swiss-European Mobility Programme (SEMP) / Erasmus

Institutionen der Tertiärstufe können Mittel für Studierenden- und Personalmobilitäten in Erasmus+ Programmländer beantragen. Antragsberechtigt sind alle offiziell anerkannten Schweizer Hochschulen und Höheren Fachschulen, welche die Qualitätskriterien der Erasmus-Hochschulcharta erfüllen. Institutionen, die unter dem Programm für lebenslanges Lernen (LLP) keine Hochschulcharta erworben haben, können ein Qualitätszertifikat für die Übergangslösung für Erasmus+ beantragen.

Infolge der  Abstimmung über die Zuwanderungsinitiative kam 2014 kein Abkommen über die Schweizer Teilnahme am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ (2014–2020) zustande. Um die Kontinuität der Mobilitätsaktivitäten der Schweizer Institutionen mit den Programmländern von Erasmus+ zu gewährleisten, hat der Bundesrat eine mit Schweizer Geldern finanzierte Übergangslösung für Erasmus+ verabschiedet. Die Übergangslösung für Erasmus+ auf Tertiärstufe läuft unter dem Titel Swiss-European Mobility Programme (SEMP) und orientiert sich grundsätzlich am europäischen Programm Erasmus+.

Erasmus+ Programmländer

  • 28 EU-Mitgliedstaaten
  • EFTA-Mitgliedstaaten: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • EU-Beitrittskandidaten: Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM)

Mobilitäten zwischen Hochschulen (Studierendenmobilität Studium und Personalmobilität Lehre) im Rahmen der Übergangslösung für Erasmus+ müssen auf einem interinstitutionellen Abkommen zwischen den Partnerhochschulen basieren. Die Partnerinstitutionen in den Erasmus+ Programmländern müssen grundsätzlich über eine gültige Erasmus+ Hochschulcharta verfügen.

Incoming-Mobilität

Studierenden- und Personalmobilität aus Erasmus+ Programmländern in die Schweiz wird ebenfalls im Rahmen der Übergangslösung für Erasmus+ gefördert. Eine Ausnahme bilden Praktika für Absolventinnen und Absolventen, die nicht unterstützt werden. Praktika müssen zudem über eine Schweizer Hochschule organisiert werden, in der Regel eine Partnerinstitution der Heimhochschule des/der Studierenden.

Besondere Bedürfnisse

Für Projekte, die Personen mit besonderen Bedürfnissen integrieren, kann zusätzliche Unterstützung beantragt werden. Für weitere Informationen lesen Sie das Merkblatt für Institutionen der Tertiärstufe und kontaktieren Sie vor der Antragsstellung das Erasmus Team. 

Projektaufruf

Frist Mobilität: voraussichtlich Februar/März 2018

Frist Akkreditierung (SEMP-Charta/Konsortien): voraussichtlich Februar/März 2018