Berufsbildungsinstitutionen können ihre Lernenden, Lehrabsolvent/innen oder Berufsbildungsverantwortliche mit einem Auslandsaufenthalt in Europa gezielt fördern – sprachlich, fachlich, kulturell, sozial, persönlich.

Dank dem berufsbezogenen Aufenthalt in einer europäischen Gastinstitution können wertvolle Erfahrungen gesammelt und internationales Flair gelebt werden. Das nicht nur im Ausland, sondern auch in der eigenen Institution in der Schweiz.

Wer kann teilnehmen?

Lernende und Lehrabsolvent/innen* aus der Schweiz und den Programmländern (Einzel- und/oder Gruppenmobilitäten):

  • Thematische Projektarbeit
  • Berufspraktikum in einem europäischen Gastbetrieb. Die Berufspraktika können mit einer Sprachvorbereitung kombiniert werden.
    *Lehrabsolvent/innen: Praktikumsbeginn innerhalb von 12 Monaten nach Lehrabschluss.

    Die Aufenthaltsdauer für die förderfähigen Aktivitäten beträgt 12 Tage bis max. 360 Tage (exkl. Reisetage). 

Berufsbildungsverantwortliche und Lehrpersonal aus der Schweiz und den Programmländern:

  • Austausch über Aus- und Weiterbildungsfragen
  • Unterrichtshospitation (Jobshadowing)
  • Lehrtätigkeit
  • Netzwerkarbeit
  • Strukturierte Weiterbildungen: Teilnahme an Kursen, Seminaren, Konferenzen

    Die Aufenthaltsdauer für die förderfähigen Aktivitäten beträgt 2 Tage bis max. 60 Tage (exkl. Reisetage ohne Aktivität).

Invited Experts (Fachpersonen aus dem europäischen Ausland):

  • Expert/innen aus europäischen Partnerinstitutionen erteilen für die Internationalisierung zuhause Weiterbildungen an Schulen in der Schweiz.

    Die Aufenthaltsdauer für die förderfähigen Aktivitäten beträgt 2 Tage bis max. 60 Tage (exkl. Reisetage ohne Aktivität).

Wer kann einen Antrag einreichen?

Schweizer Berufsschulen, Berufsverbände, Berufsbildungsämter, Ausbildungsbetriebe sowie andere berufsbildungsnahe Institutionen (öffentlich wie privat) können finanziell unterstützt werden. Institutionen können einzeln oder als Konsortium einen Antrag stellen. Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt. 

Wie lange dauert ein Mobilitätsprojekt?

Projektlaufzeit: 12 oder 24 Monate

Welche Unterstützung bietet Movetia?

Movetia fördert die europäischen Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung finanziell. Das Team Berufsbildung bietet seine Unterstützung gerne an. Kontaktieren sie uns für einen persönlichen Austausch, bei Fragen oder für zusätzliche Informationen.

Weiterführende Informationen?

  • Institutionen mit einer Projektidee, erfahren hier, wie Fördermittel beantragt werden können und welche Termine und Formalitäten zu berücksichtigen sind. 
  • Institutionen mit laufenden Projekten finden hier Informationen zur Projektumsetzung.

Inspiration für Austausch in der Berufsbildung

Nuria Regensburger erzählt, was sie in einem schwedischen Unternehmen erlebt hat und wo sie Differenzen zur Schweiz ausmacht. Als Erweiterung zum Aufgabengebiet in der Schweiz arbeitete die KV-Lernende in Schweden in der Logistik und im Maschinenbau.