Vom Programm Europäische Mobilität in der Erwachsenenbildung profitieren die Institutionen und ihr Personal gleichermassen: Mit dem Angebot einer Weiterbildung oder einer Lehrtätigkeit in Europa leisten Institutionen der Erwachsenenbildung einen Beitrag zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung ihres Personals und profitieren zugleich von der internationalen Vernetzung.

Weiterbildung im Ausland für das Personal von Erwachsenenbildungsinstitutionen

Mit einem Weiterbildungsangebot im Ausland können Institutionen der Erwachsenenbildung einen Beitrag zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung ihres Personals leisten und zudem ein internationales Beziehungsnetz aufbauen. Im Rahmen des Schweizer Programms zu Erasmus + werden Hospitationen (Job Shadowings), die Teilnahme an strukturierten Weiterbildungen (Kurse, Seminare, Konferenzen)  oder Lehrtätigkeiten im im europäischen Ausland für Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind,  finanziell unterstützt.

An wen richtet sich das Programm?

Das Programm richtet sich an das Personal von Erwachsenenbildungsinstitutionen, d. h. an Lehrpersonen, Ausbildende, Pädagogen, Leiter/-innen von Bildungseinrichtungen, Berater/-innen, Animator/-innen usw.

Wer kann Projekte einreichen?

Erwachsenenbildungsinstitutionen mit Sitz in der Schweiz, die ein Weiterbildungsprojekt für ihr Personal entwickelt und geplant haben, können bis zur vorgegebenen Eingabefrist ein Beitragsgesuch dafür einreichen.

Einzelpersonen können keine Beitragsgesuche einreichen.

Berufsbezogene Weiterbildungen fallen in die Kategorie Berufsbildung.

Einrichtungen, die mit der Koordination verschiedener Erwachsenenbildungsinstitutionen betraut sind, können mit mindestens zwei der von ihnen koordinierten Bildungseinrichtungen ein Konsortium bilden. In diesem Fall reicht die Koordinationsstelle das Projekt im Namen aller Konsortialpartner ein.

An wen können sich Interessierte wenden (falls sie sich nicht direkt anmelden können)?

Interessierte nehmen bitte mit der Leitung ihrer Erwachsenenbildungsinstitution oder der/dem Weiterbildungsverantwortlichen ihres Arbeitgebers Kontakt auf.

Wie vorgehen?

Erarbeitung eines bedarfsgerechten Weiterbildungsprojekts für das eigene Personal:

  • Suche nach Partnerorganisationen und/oder
  • Suche nach Weiterbildungen (z.B. auf der Plattform EPALE)
  • Erarbeiten von Vereinbarungen mit den Partnerorganisationen
  • Planung aller Mobilitäten
  • Eingabe des Beitragsgesuchs

Was bietet Movetia?

Movetia unterstützt Projekte finanziell. Ausserdem steht das Team «Erwachsenenbildung» bei der Erarbeitung von Projekten gerne beratend zur Seite. Sollten Sie eine individuelle Beratung wünschen, können Sie sich zur Vereinbarung eines Treffens ebenfalls an uns wenden.

Die Förderung von Mobilitätsprojekten basiert auf Pauschalbeiträgen für festgelegte Zuschusskategorien: Der bewilligte Förderbeitrag ist von der Dauer des Mobilitätsprojekts, den geplanten Aktivitäten, dem Aufenthaltsland und der Teilnehmerzahl abhängig. Weitere Details zu den Finanzbeiträgen sind in der Zuschusstabelle zu finden.

Vorbereitende Besuche für die Projektorganisation

Zu den wichtigsten Aufgaben eines Antragstellers vor der Projekteingabe gehört die Organisation von Partnerinstitutionen im Zielland der Mobilität. Movetia steht dabei beratend zur Seite, bietet jedoch keine Vermittlungsdienste an. Um sich vor Ort mit der / den Partnerorganisation(en) auszutauschen, kann vor der Antragstellung ein Beitragsgesuch für vorbereitende Besuche  eingereicht werden.

Der finanzielle Beitrag für einen vorbereitenden Besuch setzt sich zusammen aus Reisekosten (CHF 400.-) und Aufenthaltskosten (CHF 400.-).

Termine

Frist: Frühjahr 2019

Kontakt

E-Mail
+41 32 462 00 50

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